Meldungsdatum: 28.09.2026

Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge startet in Unna

Mit einem offiziellen Auftakt im Rathaus begann am Montag, 28. September, die diesjährige Sammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge – kurz: Volksbund – in Unna. Bürgermeister Dirk Wigant empfing dazu Oberstleutnant Gerhard Pomsel und Stabsfeldwebel Jörg Junker vom Versorgungsbataillon 7 aus der Glückauf-Kaserne im Rathaus.

Bürgermeister Wigant bedankte sich bei den Soldaten für ihren Einsatz und hob die Bedeutung der Arbeit des Volksbundes hervor: „Der Volksbund leistet einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur, zur Pflege von Kriegsgräbern und zur Friedenserziehung junger Menschen. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung.“

Ab Montag, 5. Oktober, werden die Soldatinnen und Soldaten des Versorgungsbataillons 7 wieder in Unna unterwegs sein, um Spenden für die Arbeit des Volksbundes zu sammeln. Die Sammlung dauert bis einschließlich Freitag, 30. Oktober.

Die Spenden kommen dem Ausbau und der Instandsetzung von Kriegsgräberstätten im Ausland, der Unterstützung internationaler Workcamps sowie Projekten der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten des Volksbundes zugute.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. wurde 1919 gegründet und pflegt heute im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland die deutschen Gräber beider Weltkriege im Ausland. In seiner Obhut befinden sich über 800 Friedhöfe mit mehr als 2,9 Millionen Gräbern in 46 Staaten.

Darüber hinaus engagiert sich der Volksbund in der internationalen Jugend- und Bildungsarbeit: Rund 20.000 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Europa nehmen jährlich an den Angeboten der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten teil – ein aktiver Beitrag zu Verständigung, Frieden und Erinnerungskultur.


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Sammlung Kriegsgräberfürsorge

©  Kevin Kohues/Kreisstadt Unna
Sammlung Kriegsgräberfürsorge

Oberstleutnant Gerhard Pomsel (r.), Stabsfeldwebel Jörg Junker (l.), Bürgermeister Dirk Wigant (2.v.r.), Ratsmitglied Beatrix Wieczorek, Beigeordneter Markus von der Heide und Andreas Weiß als Geschäftsführer des Ortsverbandes Unna im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (2.v.l.) hoffen auf eine möglichst große Spendenbereitschaft in der Unnaer Bevölkerung.