Meldungsdatum: 29.09.2026

Hitzeaktionsplan unter den Top 5 der kommunalen Projekte Deutschlands

Die Stadt Hamm setzt ein starkes Zeichen für Klimaresilienz: Der Hitzeaktionsplan „Gemeinsam stark gegen die Hitze“ wurde als eines der herausragenden Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels für den Bundespreis „Blauer Kompass“ nominiert. Unter 125 kommunalen Bewerbungen gehörte Hamm zu den besten fünf Projekten Deutschlands. In Berlin fand die feierliche Preisverleihung statt, bei der die besten Projekte aus ganz Deutschland gewürdigt wurden.

Der Bundespreis „Blauer Kompass“, gemeinsam ausgeschrieben vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie dem Umweltbundesamt, ist die höchste staatliche Auszeichnung für Projekte zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Von insgesamt 488 eingereichten Bewerbungen wurden 25 Projekte für die finale Nominiertenliste ausgewählt – unter ihnen auch das Engagement der Stadt Hamm. Besonders hervorzuheben ist die Spitzenplatzierung im kommunalen Bereich: Von 125 Bewerbungen aus Kommunen gehörte Hamm zu den besten fünf Projekten.

Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Die Sommerhitze hat uns in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig ein vorausschauender Umgang mit dem Klimawandel ist. Zum Glück fangen wir nicht bei null an, sondern können von gelungenen Projekten im ganzen Land lernen. Das zeigen die die vielen guten Bewerbungen für den Bundespreis ,Blauer Kompass‘. Es ist ermutigend, wie groß das Engagement in vielen Teilen des Landes ist, damit unsere Heimat auch in Zeiten des Klimawandels lebenswert bleibt. Mit dem ,Blauen Kompass‘ zeichnen wir die besten Ideen aus und zeigen, was möglich ist – damit sich noch mehr Menschen davon inspirieren lassen.“

Mit der Nominierung unterstreicht Hamm die Vorreiterrolle bei der Sicherung der Lebensqualität angesichts steigender Temperaturen. Der Hitzeaktionsplan „Gemeinsam stark gegen die Hitze“ setzt auf innovative und wirksame Maßnahmen, um insbesondere vulnerable Personengruppen vor den gesundheitlichen Risiken extremer Hitzeperioden zu schützen.

„Die Nominierung für den Blauen Kompass ist eine Anerkennung für die konsequente Arbeit der Stadtverwaltung und der beteiligten Akteur:innen“, so Volker Burgard, Dezernent für Klima, Umwelt und Migration. „Sie zeigt, dass Hamm nicht nur auf die Herausforderungen des Klimawandels reagiert, sondern aktiv und nachhaltig Projekte zur Klimaanpassung umsetzt, die als Best-Practice-Beispiele für andere Kommunen dienen können. Wir haben bereits Anfragen aus verschiedenen Ecken des Bundesgebiets erhalten.“

Die feierliche Preisverleihung in Berlin markiert einen bedeutenden Meilenstein in der kommunalen Klimaresilienz der Stadt Hamm. Klimafolgenanpassungsmanagerin Wilma Großmaas nahm die Urkunde von Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter entgegen.

Über den Hitzeaktionsplan:

Der Hitzeaktionsplan der Stadt Hamm verfolgt das Ziel, die Stadt durch gezielte Maßnahmen widerstandsfähiger gegen Hitzeereignisse zu machen und die Bevölkerung zu schützen. Mehr Informationen unter www.hamm.de/hitze.

Über den Bundespreis „Blauer Kompass“:

Mit dem Bundespreis „Blauer Kompass“ werden seit zehn Jahren innovative Lösungen für den Umgang mit Klimafolgen wie Hitze, Dürre und Starkregen ausgezeichnet. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt ausgerichtet. Mehr Informationen unter https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/kompetenzzentrum-kompass/wettbewerb-blauer-kompass#gemeinsamer-preis-von-bundesumweltministerium-und-umweltbundesamt.


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Urkundenübergabe Blauer Kompass

©  Sarah Kienapfel
Urkundenübergabe Blauer Kompass

Wilma Großmaas (links), Klimafolgenanpassungsmanagerin der Stadt Hamm, nahm die Urkunde in Berlin von Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter entgegen. Sarah Kienapfel angeben.