Meldungsdatum: 29.09.2026

Abschluss der Erarbeitungsphase zum „ISEK Zukunftsplan Innenstadt 2040“: Über 130 Bürgerinnen und Bürger diskutieren mit

Am Montagabend, 28. September, kamen mehr als 130 interessierte Bürgerinnen und Bürger ins Gustav-Lübcke-Museum Hamm, um an einem weiteren Beteili­gungsformat zum Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) „Zukunftsplan Innenstadt 2040“ teilzunehmen. Der Austausch bildete die Abschlussveranstaltung zur Erarbeitungsphase des ISEK.

Bereits zuvor fanden in diesem Jahr neben einer Online-Beteiligung, ein In­nenstadt-Dialog, ein Workshoptag zum Santa-Monica-Platz und mehrere Austauschveranstal­tungen mit verschiedenen Zielgruppen statt. Alle Beteiligungsformate waren gut besucht: Über 2.600 Personen brachten sich insgesamt ein. Ihre Anregungen wurden aufgenommen, zusam­mengetragen und sind in den „Zukunftsplan Innenstadt 2040“ eingeflossen.

Umfangreiche Maßnahmen in der Innenstadt geplant

Neben investiven Maßnahmen wie der städtebaulichen Entwicklung des Santa-Monica-Platzes inklusiv der angrenzenden Straßen, der energetischen Sanierung des Jugendkulturzentrums KUBUS sowie den Maßnahmen zur Umgestaltung der Straßen Sternstraße/Nordstraße, Gustav-Heinemann-Straße, Martin-Luther-Straße, Widumstraße und Rödinghauser Straße sollen auch der Rödinghauser Platz und der Martin-Luther-Platz weiterentwickelt werden. 

Daneben beinhaltet das ISEK investiv begleitende Maßnahmen wie das bereits bekannte Fassa­den- und Hofflächenprogramm, die Beratung durch einen Quartiersarchitekten, sowie den Ver­fügungsfonds City und Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 31,4 Millionen Euro, die über Zuwendungen des Bundes und des Landes (Städtebauförderung) refinanziert werden sollen. Der städtische Eigenanteil soll 20 Prozent betragen. Die Maßnahmen sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre umgesetzt werden.

Überwiegend Lob und viele Detailfragen

Für die vorgestellten Pläne gab es am Montag weitaus überwiegend Lob, viele interessierte Detailfragen und weitere Anregungen. Diese konnten die Teilnehmenden an Thementi­schen zielgerichtet einbringen.

So wünschten sich Teilnehmende zum Beispiel, dass ein geplanter Spielplatz auf dem Santa-Monica-Platz inklusiv geplant wird und dass dort auch Ältere aktiv werden können. Außerdem solle die noch vorhandene historische Bausubstanz im Stadtkern soweit möglich erhalten bleiben. Hinzu kamen Eingaben zum Bus- und Radverkehr, zur allgemeinen Sicherheit in der Innenstadt und zum Wunsch eines weiteren Nahversorgers in zentraler Lage.

Ziel ist es nun, mit Beschluss des Rates am 13. Oktober 2026, den Förderantrag zum ISEK „Zukunftsplan Innenstadt 2040“ einzureichen und nach Eingang von Zuwendungen des Bundes und des Landes geplante Maßnahmen ab 2027 umsetzen zu können.

Die Einzelmaßnahmen werden vor der Umsetzung in den kommenden Jahren weiter konkretisiert. Interessierte werden in dem Zuge weiterhin die Möglichkeit haben, sich zu Planungsinhalten einzubringen. 

Alle wichtigen Informationen rund um das ISEK „Zukunftsplan Innenstadt 2040“ sind im Internet unter https://www.hamm.de/innenstadt2040 zu finden.


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Abschluss Erarbeitungsphase ISEK

©  Stadt Hamm/Thorsten Hübner
Abschluss Erarbeitungsphase ISEK

Über 130 Bürgerinnen und Bürger diskutierten mit Vertreter:innen der Stadt und des Planungsbüros im Forum des Gustav-Lübcke-Museums.