Presseservice / Flensburg

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Mehr Sicherheit: "Wo gehst Du in Flensburg lieber nicht lang?"

Befragung zu Angsträumen im Stadtgebiet

Flensburg - 27.10.2026

Sich zu jeder Tages- und Jahreszeit frei und unbesorgt im öffentlichen Raum bewegen zu können, ist ein Stück Lebensqualität. Um Orte und Wege in Flensburg sichtbar zu machen, die zu einem subjektiven Gefühl von Unsicherheit beitragen, startet die Stadtverwaltung vom 2. November bis zum 18. Dezember 2026 eine große Beteiligungsaktion. Unter dem Motto „Wo gehst du lieber nicht lang?“ sind alle Einwohner aufgerufen, ihre persönlichen Er-fahrungen mit so genannten „Angsträumen“ zu teilen.

Ziel der Aktion ist es, konkrete Verbesserungen im Stadtgebiet anzustoßen. Ob mangelnde Beleuchtung, schlechte Einsehbarkeit oder das bewusste Meiden bestimmter Wege: Jede Rückmeldung hilft dabei, gezielte Maßnahmen wie eine bessere Ausleuchtung, den Rück-schnitt von Sträuchern oder bauliche Anpassungen zu prüfen und umzusetzen.

Die Teilnahme ist online möglich: Zum digitalen Fragebogen gelangt man über die Homepage der Stadt flensburg.de. Meldungen können auch per E-Mail an sicherfuehlen@flensburg.de oder ans gleichstellungsbuero@flensburg.de gesendet werden.

Alternativ liegen gedruckte Fragenbögen an Einwurf-Briefkästen bei der Stadtbibliothek und im Rathausfoyer aus. Zudem wird für eine Stichprobe eine zufällige Auswahl von Bürgern direkt per Post angeschrieben.

Die eingehenden Hinweise werden im Anschluss interdisziplinär ausgewertet und fließen direkt in die Stadtplanung ein. Die Ergebnisse und geplanten Maßnahmen werden voraussichtlich ab Mitte des Jahres 2027 öffentlich vorgestellt.

Die Maßnahme ist Teil des Zehn-Punkte-Plans gegen Queerfeindlichkeit, richtet sich jedoch an alle Flensburgerinnen und Flensburger. Sie soll zu einem erhöhten Sicherheitsempfinden und gleichzeitig zur Stärkung der Flensburger Nachtkultur beitragen.

Pressekontakt: Stadt Flensburg, Antje Walther




Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Aktion gegen Angsträume
Friederike Rosenbaum koordiniert für das Gleichstellungsbüro die Beteiligungsaktion zum Thema Angsträume.



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