Meldungsdatum: 12.10.2026
Der Aktionstag der Vereinten Nationen macht jedes Jahr darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, Risiken frühzeitig zu erkennen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Katastrophen zu stärken. Dabei kommt es nicht allein auf die Arbeit von Behörden und Einsatzkräften an. Auch die eigene Vorbereitung zu Hause kann einen wichtigen Beitrag leisten.
Vorräte anlegen und Notgepäck vorbereiten
Kreisbrandmeister René Wauro empfiehlt dabei: „Ein Vorrat an haltbaren Lebensmitteln und Trinkwasser anzulegen ist da der erste richtige Schritt. Auch wichtige Medikamente, eine Hausapotheke, eine Taschenlampe und ein batteriebetriebenes oder Kurbelradio sollten vorhanden sein. Bei einem Stromausfall können gewohnte Informations- und Kommunikationswege eingeschränkt sein.“
Sinnvoll ist außerdem ein vorbereitetes Notgepäck für den Fall, dass die Wohnung kurzfristig verlassen werden muss. Dazu gehören unter anderem persönliche Medikamente, Hygieneartikel, wetterfeste Kleidung, wichtige Dokumente und ein Mobiltelefon mit Ladegerät oder Powerbank. Wichtige Unterlagen sollten griffbereit und möglichst geschützt aufbewahrt werden.
Wissen, wo es verlässliche Informationen gibt
Ebenso wichtig wie die praktische Vorbereitung ist die Frage, woher im Ernstfall aktuelle Informationen kommen. Warn-Apps wie NINA, Cell Broadcast, Radio und die offiziellen Informationskanäle der Behörden können dabei helfen, Warnungen und Verhaltensempfehlungen zu erhalten. Da einzelne Kommunikationswege ausfallen können, empfiehlt es sich, mehrere Informationsmöglichkeiten zu kennen.
Gerade in Krisensituationen können sich Gerüchte und Falschinformationen über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste schnell verbreiten. Der Kreis rät deshalb, Meldungen auf ihre Herkunft und Aktualität zu prüfen und sich an den Informationen der zuständigen Behörden und Einsatzkräfte zu orientieren. Sollte auch der Notruf ausfallen, gibt es überall im Kreis an gut erreichbaren Stellen die sogenannten Notfallinfopunkte. Sie sind auf einer Karte und zum Herunterladen zu finden unter www.kreis-unna.de/notfallinfo.
Alle Informationen und Materialien der Kampagne sind unter www.kreis-unna.de/warnungen zu finden. Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat nützliche Informationen sowie einen Ratgeber auf einer Interseite bereitgestellt: www.bbk.bund.de/vorsorge. Auch das Bundes-Landwirtschaftsministerium gibt Tipps zur Bevorratung von Lebensmitteln: www.ernaehrungsvorsorge.de. PK | PKU
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