Meldungsdatum: 15.10.2026

Kulturentwicklung in Unna geht weiter: Rund 140 Menschen beraten über die Zukunft der Kulturszene

Wie soll sich die Kultur in Unna entwickeln? Was schätzen die Bürgerinnen und Bürger am Kulturangebot in der Kreisstadt? Wo können bestehende Strukturen in der Kulturarbeit verbessert werden? Diese Frage stehen im Fokus des Kulturentwicklungsprozesses der Kreisstadt Unna, der am Dienstag, 13. Oktober 2026, mit der Kulturentwicklungskonferenz einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht hat. Im Zentrum für Inspiration und Begegnung kamen rund 140 Bürgerinnen und Bürger, Kulturschaffende sowie Politikerinnen und Politiker zusammen, um unter Moderation des Netzwerks Kulturberatung über ihre Ideen und Anregungen für die Kulturentwicklung in Unna zu sprechen.

Die Konferenz knüpfte an frühere Beteiligungsschritte an. Im Jahr 2019 entstanden 13 Handlungsempfehlungen, 2023 kamen 22 weitere hinzu. Daraus resultierten die Einrichtung von Kulturrat und Beirat, die Erstellung des Kulturkalenders, die Einrichtung der Stabsstelle Netzwerkarbeit Kultur und die Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts Kulturelle Bildung. Im Vorfeld der Kulturentwicklungskonferenz hatte das Format „KulturMitWirkung“ Menschen in den Ortsteilen nach ihren Perspektiven und Bedürfnissen gefragt.

Bürgermeister Dirk Wigant betonte in seinem Grußwort, dass Kulturentwicklung kein abgeschlossenes Vorhaben sei: „Kulturentwicklung ist kein Projekt, das man einmal abschließt und anschließend ins Regal stellt. Sie ist ein fortlaufender Prozess.“

In neun Themenstationen arbeiteten die Teilnehmenden der Konferenz zu Themen wie Junge Szene und Jugendbeteiligung, Kulturelle Bildung und Kooperation mit Schulen sowie Stadtteilkultur. In zwei Runden hielten sie konkrete Vorschläge auf Karten fest. Fehlende Themen konnten in einem „Zukunftsspeicher“ ergänzt werden. Im Plenum stellte jede Gruppe einen wichtigen Gedanken vor. Zum Abschluss wurden die wichtigsten Impulse in einer Live-Umfrage gesammelt.

Vorab hatten sich 155 Menschen an einer Online-Umfrage beteiligt. Mehr als die Hälfte der 136 Antwortenden nannte das Thema Junge Szene und Jugendbeteiligung. Häufig genannt wurden außerdem Sichtbarkeit und gemeinsame Kulturkommunikation sowie Kulturelle Bildung und Kooperation mit Schulen. Die Umfrage gibt Hinweise und Erfahrungen wieder, ist aber nicht repräsentativ.

Die Ergebnisse der Kulturentwicklungskonferenz werden nun durch die Stabsstelle Netzwerkarbeit Kultur aufgearbeitet. Die Kreisstadt prüft gemeinsam mit Kulturrat, Beirat, Verwaltung und Politik, wie die Vorschläge weiterbearbeitet werden können. Ziel ist die gemeinsame Weiterentwicklung der Kulturszene in Unna.


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Kulturentwicklungskonferenz 2026: Abschließende Ideenpräsentation

©  Henryk Brock/Kreisstadt Unna
Kulturentwicklungskonferenz 2026: Abschließende Ideenpräsentation

Kulturentwicklungskonferenz 2026: Bei der abschließenden Ideenpräsentation stellten die Teilnehmenden ihre Wünsche für die künftige Kulturarbeit in Unna vor.


Kulturentwicklungskonferenz 2026: Diskussion

©  Henryk Brock/Kreisstadt Unna
Kulturentwicklungskonferenz 2026: Diskussion

Kulturentwicklungskonferenz 2026: In neun Themengruppen diskutierten die Teilnehmenden über die Entwicklungen und Ideen für die Kulturszene in Unna.


Kulturentwicklungskonferenz 2026: Stefanie Wagner von der Stabsstelle Netzwerkarbeit Kultur und der für Kultur zuständige Erste Beigeordnete Sandro Wiggerich

©  Henryk Brock/Kreisstadt Unna
Kulturentwicklungskonferenz 2026: Stefanie Wagner von der Stabsstelle Netzwerkarbeit Kultur und der für Kultur zuständige Erste Beigeordnete Sandro Wiggerich

Kulturentwicklungskonferenz 2026: Stefanie Wagner von der Stabsstelle Netzwerkarbeit Kultur und der für Kultur zuständige Erste Beigeordnete Sandro Wiggerich (von rechts).