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Flensburg auch weiterhin als „Kinderfreundliche Kommune“ ausgezeichnet

Verlängerung um weitere drei Jahre

Flensburg - 16.10.2026

Seit dem 22.11.2022 trägt die Stadt Flensburg das Siegel der „Kinderfreundlichen Kommune“. Am 16. Oktober 2026 kommen jetzt drei weitere Jahre hinzu, in denen Flensburg die Umsetzung des neuen Aktionsplans vorantreiben und die Stellung von Kindern und Jugendlichen weiter stärken wird. Am 27. August 2026 hat die Ratsversammlung einstimmig den zweiten Aktionsplan beschlossen. Er besteht aus zahlreichen Maßnahmen unter Schlagworten wie „Kindeswohl“, „Beteiligung“ und „Information“. Die Maßnahmen reichen von der Öffnung von Schulhöfen am Wochenende bis hin zu Jugendprojektgruppen in direkter Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung und Kommunalpolitik.

„Ich bin stolz darauf, wie weit wir bereits gekommen sind, seit wir das Siegel der Kinderfreundlichen Kommune erstmals tragen durften. Und weil wir auf Basis des ersten Aktionsplans bereits Erfolge feiern und Lektionen lernen durften, haben wir unsere Ansprüche im zweiten Plan noch höher angesetzt“, erklärt Oberbürgermeister Fabian Geyer. „Wir sehen Kinderfreundlichkeit in der Stadt als einen Prozess, den wir für alle Generationen offen, nachvollziehbar und wirksam gestalten müssen. Denn wenn Kinder und Jugendliche von Anfang an ein Mitsprache- und Gestaltungsrecht haben, wachsen sie mit einem grundsätzlichen Vertrauen in unsere demokratischen Werte und Institutionen auf“, erläutert der OB. Er freue sich deshalb, diese wichtige Aufgabe in den nächsten drei Jahren weiter mit voranzubringen.

Das Programm „Kinderfreundliche Kommune“ läuft nach Beantragung durch kleinere Kommunen vier Jahre (bei größeren Kommunen fünf Jahre) und kann anschließend verlängert werden. Im ersten Jahr (bei größeren Kommunen in den ersten beiden Jahren) wird durch eine Bestandsaufnahme und durch Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen der Aktionsplan vorbereitet. Nach der Bestätigung des Aktionsplans durch die politischen Gremien der Kommune – in Flensburg durch die Ratsversammlung – prüft der Verein Kinderfreundliche Kommunen den Aktionsplan und vergibt das Siegel für die folgenden drei Jahre.

Hintergrund:

Deutschland hat die UN-Kinderrechtskonvention vor mehr als 30 ratifiziert. Der Verein Kinderfreundliche Kommunen begleitet seit mehr als zehn Jahren Städte, Gemeinden und Landkreise bei der lokalen Umsetzung der Kinderrechte. Mehr als 60 Kommunen, die ihre Politik und Verwaltung auf Kinderfreundlichkeit ausrichten wollen, haben sich bereits dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ angeschlossen – darunter Köln, Potsdam, Regensburg, Stuttgart und Wolfsburg. Das Vorhaben basiert auf den internationalen Erfahrungen aus der Child Friendly

Cities Initiative von UNICEF, die in diesem Jahr 30-jähriges Jubiläum feiert. Das Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 Kontaktperson der Stadt Flensburg:

Stefanie Salpeter

Leiterin des Fachbereichs Jugend

E-Mail: salpeter.stefanie@flensburg.de

Pressekontakt: Stadt Flensburg, Marc Geis


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