Meldungsdatum: 26.10.2026

Westfälische Energiekonferenz 2026

Wasserstoff, Erneuerbaren Energien und Speichertechnologien im Fokus

Die Transformation des Energiesystems und die Dekarbonisierung der Wirtschaft sind in vollem Gange. Ob große Konzerne oder kleine und mittlere Unternehmen: Viele Betriebe wollen in klimafreundliche Technologien investieren und nachhaltige Energielösungen umsetzen. Oft stehen die Verantwortlichen dabei jedoch vor der Herausforderung, den Transformationsprozess erfolgreich zu starten.

Genau hier setzt die Westfälische Energiekonferenz an. Der Kreis Unna sowie die Städte Dortmund und Hamm laden dazu in Kooperation mit der Wasserstoffallianz Westfalen und dem Projekt In|Die RegionWestfalen für Donnerstag, 19. November 2026, von 09:30 bis 15:00 Uhr in das Heinrich-von-Kleist-Forum in Hamm ein.

„Die Energiewende gelingt nur gemeinsam. Mit der Westfälischen Energiekonferenz bieten wir unseren Unternehmen eine praxisnahe Plattform, um den Wandel aktiv zu gestalten, voneinander zu lernen und Technologien wie Wasserstoff oder moderne Speicher direkt in die Anwendung zu bringen“, erklärt Landrat Mario Löhr.

Im Mittelpunkt der Konferenz stehen Importstrategien und die Eigenerzeugung von Wasserstoff, erneuerbare Energien, moderne Speichertechnologien sowie Smart Grids. Ziel ist es, das Thema für Unternehmen, Institutionen und die Wissenschaft der Region greifbar zu machen und sie bei der Realisierung ihrer Energieversorgungs- und Dekarbonisierungsstrategien passgenau zu unterstützen.

Die Veranstaltung bringt Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Neben praxisnahen Beispielen und erprobten Business Cases geht es vor allem darum, gemeinsam eine zukunftsfähige Energiewertschöpfungskette im westfälischen Ruhrgebiet aufzubauen. Neben verschiedenen Impulsvorträgen stehen vertiefende Fach-Deep-Dives zu Wasserstoff und Lastmanagement auf dem Programm.

Aus dem Kreis Unna geben namhafte Experten konkrete Einblicke in laufende Projekte und Best Practices. André Müller, Leiter des 5-Standorte-Projektbüros bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH, informiert gemeinsam mit dem Projektentwickler Markus Kamann von der ZEUS GmbH über die Vorstudie zur Lehrfabrik Wasserstoff und Smart Grid. Ziel ist es, im Kreis Unna ein modernes Ausbildungszentrum zu etablieren, in dem Fachkräfte das Arbeiten mit Wasserstoff und intelligenten Stromnetzen praxisnah erlernen können.

Martin Kolander, Geschäftsführer der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH, spricht zum Thema „Engpassfaktor Energie – Eine Chance für Speichertechnologien“ und berichtet über den praktischen Einsatz von Eisspeichern. Jürgen Subkowiak, General Manager bei der DACHSER SE, beleuchtet als Unternehmensvertreter aus dem Kreis Unna das Thema Energieversorgung und Lastmanagement für Logistikstandorte. Prof. Dr. Karl-Georg Steffens, Leiter des Instituts für postfossile Logistik in Münster stellt das Projekt TRANSLOG UN vor, das voraussichtlich ab dem kommenden Jahr Logistikunternehmen im Kreis Unna bei der Dekarbonisierung ihrer Flotten unterstützen soll. Wie die Lehrfabrik Wasserstoff und Smart Grid soll auch das Transformationscluster TRANSLOG UN mit Mitteln des 5-StandorteProgramms gefördert werden.

Im Anschluss an das umfangreiche Programm findet eine exklusive Exkursion zum Trianel-Gaskraftwerk statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung und weitere Informationen unter: www.westfaelische-energiekonferenz.de. Bei Fragen steht das Team unter Info@wasserstoffallianz-westfalen.de zur Verfügung. PK | PKU

Pressekontakt: Ute Heinze | 0 23 03 27 10 06 | ute.heinze@kreis-unna.de