Nr. 380 Kreis Steinfurt, 29. Oktober 2026

Reichspogromnacht: Gemeinsame Gedenkveranstaltung des Kreises Steinfurt, des Gymnasiums Arnoldinum Steinfurt und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Landrat eröffnet am 9. November Ausstellung „Riga. Deportationen – Tatorte – Erinnerungskultur“ im Kreishaus

Kreis Steinfurt/Steinfurt. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden im damaligen nationalsozialistischen Deutschland jüdische Geschäfte verwüstet, Synagogen in Brand gesteckt und Menschen misshandelt, verschleppt oder ermordet.

Zur Erinnerung an diese schreckliche Reichspogromnacht realisiert das Kreisarchiv in Kooperation mit dem Gymnasium Arnoldinum Steinfurt und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Montag, 9. November, eine Gedenkveranstaltung, die um 17 Uhr im Foyer des Steinfurter Kreishauses (Tecklenburger Straße 10) mit der Eröffnung der Ausstellung „Riga. Deportationen – Tatorte – Erinnerungskultur“ beginnt. Anschließend kann die Ausstellung besichtigt werden.

Am Platz der ehemaligen Synagoge im Stadtteil Burgsteinfurt (Kautenstege 14) werden um 18 Uhr Worte des Gedenkens gehalten, zeitgenössische Texte gelesen und kurze Musikstücke aufgeführt. Um 19 Uhr werden Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Arnoldinum in der evangelischen Kleinen Kirche (Flintenstraße 2) eine Präsentation über die Reichspogromnacht vorstellen. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Band der Evangelischen Kirchengemeinde Burgsteinfurt unter der Leitung von Kantorin Simone Schnaars. Zu allen drei Programmpunkten sind interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen.


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In der Kreisstadt Steinfurt halten insgesamt 116 Stolpersteine das Andenken an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig. Am Montag, 9. November, erinnert der Kreis Steinfurt gemeinsam mit dem Gymnasium Arnoldinum Steinfurt und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge an die Reichspogromnacht.