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Leverkusen, 27. November 2000

Gespräch zu Investitionsabsichten in Opladen, Bereich innere Düsseldorfer Straße:

Vernetzung soll wesentliche Angebotsverbesserung für die Opladener Innenstadt bewirken

Mögliche Investoren und ihre Architekten haben sich am heutigen Freitag, 24. November, mit Baudezernent Dr. Hans-Eckart Krajewski, Vertretern der Bauverwaltung und der AGO im Leverkusener Rathaus getroffen, um über Investitionsabsichten im Bereich der Düsseldorfer Straße zwischen Altstadtstraße und Fürstenbergstraße zu beraten. Im Einzelnen erörtert wurden die Bebauung

  • zwischen Düsseldorfer Straße und Parkhaus,

  • die Nutzung des ehemaligen Kaufhauses OKA und die des ehemaligen Gefängnisses (JVA) sowie

  • die zukünftige Nutzung des Gebietes zwischen dem Möbelhaus Kockenberg und der Stadtbibliothek, auch mit der Absicht, dort eine größere Turnhalle im hinteren Bereich zu errichten.

Es bestand Übereinstimmung, dass diese Vorhaben nicht als Einzelvorhaben isoliert entwickelt werden, sondern, dass durch Vernetzung eine wesentliche Angebotsverbesserung für die Opladener Innenstadt erreicht werden könnte. Dabei wurde von den Investoren und Architekten als neue Idee eine Verlängerung der Fußgängerzone bis zur Fürstenbergstraße angesprochen. Seitens des Baudezernates wurde zugesagt, diese strukturellen Überlegungen hinsichtlich ihrer Machbarkeit darzustellen. Dabei geht es darum, die städtebaulichen Rahmenbedingungen für die aktuellen Bauabsichten zu verbessern. Die Inestoren unterstrichen ihre Bereitschaft, in geeigneter Form die Entwicklung professionell und aufeinander abgestimmt zu betreiben. Unabkömmlich für eine Verwirklichung neuer Investitionsabsichten für das Gelände OKA/JVA ist dabei die Aufstellung eines Bebauungsplanes.

Thema der Gesprächsrunde war auch die beabsichtigte Bebauung auf der Schusterinsel. Hierbei wurde herausgestellt, dass die Angebotsstruktur auf der Schusterinsel nicht in Konkurrenz treten darf zu den Einzelhandelsüberlegungen an der Düsseldorfer Straße und der übrigen Innenstadt mit seinem Fachhandel.

Insgesamt bekundeten alle Gesprächsteilnehmer, dass mit einer Entwicklung der Düsseldorfer Straße das Ziel verfolgt werden müsse, eine Stärkung der Gesamtentwicklung für das Opladener Zentrum zu erreichen.

Rückfragen: Baudezernent Dr. Hans-Eckart Krajewski, Telefon: 02 14/4 06-88 50

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