Am 5. Dezember, dem Tag des Ehrenamtes, steht das freiwillige und unentgeldliche Engagement vieler Men-schen im Mittelpunkt. Mit Aktionen an drei Standorten hat das Freiwilligenzentrum "Lupe" in diesem Jahr über das Ehrenamt in Leverkusen informiert.
Neben Vertretern der örtlichen Wirtschaft und der Kir-chen stand auch Oberbürgermeister Paul Hebbel als erster Repräsentant der Stadt den Aktiven der "Lupe" Rede und Antwort. Auf der Bühne des Christkindchen-marktes in der Wiesdorfer City wurde er von Renate Bauer und Monika Berger-Lohr zur Situation des Ehren-amtes in Leverkusen und zu einer möglichen Unterstüt-zung durch die Stadt befragt.
"Wir müssen viel mehr dafür werben", ist der OB über-zeugt. Öffentlichkeitsarbeit, die vorbildliche Beispiele beim Namen nenne, sei die beste Werbung, um Nach-ahmer zu finden. Dafür wird es im kommenden Jahr gute Gelegenheit geben. Der OB verwies zum einen auf die erstmalige Verleihung des "Leverkusen-Talers" sowie auf einem im Juni geplanten, großen Bürgerempfang zu dem auch viele Ehrenamtler stellvertretend eingeladen wer-den könnten.
Der auf Antrag der CDU-Fraktion vom Stadtrat beschlos-sene "Leverkusen-Taler" wird besonderes soziales En-gagement würdigen. Nach Schätzungen sind rund 30 000 Menschen in Leverkusen ehrenamtlich aktiv – vom Elternrat über die Klassen- und Schulpflegschaften bis hin zur Altenhilfe, Sportvereinen, Kirchen und vielen mehr.
Wie schwer es dennoch mitunter ist, Menschen für ein Ehrenamt zu interessieren, davon wusste der OB aus ei-gener Erfahrung zu berichten. So wird das Problem, Wahlhelfer zu finden, von Wahl zu Wahl größer. Daher nutzte der OB die Gelegenheit, an alle Bürger zu appel-lieren, sich diesem ehrenamtlichen Dienst nicht kollektiv zu versagen.