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Norden, 15. Dezember 2000

Verkehrsunfall
Eingeklemmte Person befreit

Norden. Donnerstag, 23.16 Uhr: Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Norden, Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zwischen Westermarsch und Leybuchtsiel.

Als erstes Feuerwehrfahrzeug traf der Einsatzleitwagen 1 mit dem Stadtbrandmeister am Unfallort ein. Sein Kommentar: "Wie nach einem Bombeneinschlag". Überall lagen Fahrzeugteile herum. Im Fahrzeug, dessen Türen sich ohne Hilfsmittel nicht öffnen ließen, saß eine Person, offensichtlich der Beifahrer. Er konnte schnell befreit werden, nachdem die Tür mit dem hydraulischen Spreizer des Rüstwagens gewaltsam geöffnet worden war. Eine weitere, nicht ansprechbare Person, wurde in einem Graben gefunden. Da nicht eindeutig zu klären war, wieviele Personen im Fahrzeug gesessen hatten, wurde das umliegende Gelände von der Feuerwehr abgesucht. Dabei wurden die Scheinwerfer der ausgefahrenen Drehleiter eingesetzt. Die Ausleuchtung der Einsatzstelle und den Brandschutz übernahm das neueste Fahrzeug der Wehr, das HTLF 16/29. Weitere Personen wurden aber nicht gefunden.

Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst, der mit Notarzt und 2 Fahrzeugen aus Norden sowie einem Fahrzeug aus Pewsum vor Ort war, behandelt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Eine Unfallursache war nicht zu erkennen. Das Unglück geschah auf gerader Strecke und ohne Beteiligung eines weiteren Fahrzeugs.

Von der Feuerwehr waren vier Fahrzeuge aus Norden und ein Fahrzeug aus Leybuchtpolder im Einsatz. Gegen 00.30 Uhr war die Aktion beendet.

Bereits am Donnerstagnachmittag mußte die Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall, glücklicherweise nur mit einem Leichtverletzten, auf der Bahnhofstraße in Norden ausrücken, wo nach einem Frontalzusammenstoß zweier Pkws Öl auf der Straße zu beseitigen war.

Eine Information der Freiwilligen Feuerwehr Norden

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