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Norden, 02. Januar 2001

Großbrand zum Jahresbeginn
Hoher Sachschaden

Norden. Der erste Tag im neuen Jahr bescherte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Norden gleich einen Großbrand. Bei der Alarmierung um 4.57 Uhr hieß es zunächst: "Rauchentwicklung auf dem ehemaligen Doornkaatgelände, wahrscheinlich im Holzhackschnitzelheizwerk". Noch vor Ausrücken des 1. Fahrzeuges wurde der Einsatzort korrigiert auf: "Gebäude an der Großen Hinterlohne hinter der Fa. Silomon".

Bei dem Brandobjekt handelt es sich um einen Gebäudekomplex aus einem Haus an der Großen Hinterlohne mit angrenzender Halle bis zur Kleinen Hinterlohne. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde eine starke Verqualmung im ersten Obergeschoss festgestellt. Die unter schwerem Atemschutz vorgehenden Feuerwehrleute konnten zunächst die eigentliche Brandstelle nicht finden. Noch während man versuchte, sich durch die verschlossenen Zugänge Einlass in die Halle zu verschaffen, kam es zu einer Durchzündung. Teile des mit Wellplatten gedeckten Hallendaches zersprangen mit lautem Knall und Flammen schlugen aus dem nun offenen Dach. Da jetzt die Gefahr der Ausbreitung des Feuers auf die Nachbargebäude bestand, wurden die Drehleitern aus Aurich und Emden angefordert. Damit waren im Einsatz: Die Feuerwehr Norden einschließlich des Fahrzeuges aus Leybuchtpolder, die Feuerwehr Hage, die Drehleitern aus Aurich und Emden und das Deutsche Rote Kreuz Hage/Großheide. Auch der Rettungsdienst Norden war an der Einsatzstelle vertreten.

Der Zugang zu der brennenden Halle von der Kleinen Hinterlohne war erst möglich, nachdem ein Rolltor und eine Metalltür gewaltsam geöffnet worden waren. In der Halle waren ca. 20 Kraftfahrzeuge abgestellt, die z. T. ein Raub der Flammen wurden. Möglicherweise war eines dieser Fahrzeuge die Brandursache.

Ein in dem engen Zwischenraum zum Nachbargebäude abgestellter LKW wurde mit dem Rüstwagen aus dem Gefahrenbereich gezogen.

Einsetzender Schneeregen und gefrierendes Löschwasser machten die Straßen rund um die Brandstelle zu einer gefährlichen Rutschbahn. Ein Streudienst musste organisiert werden.

In einem vom DRK schnell aufgebauten Zelt wurden die Einsatzkräfte mit warmen Getränken versorgt. Personen kamen bei diesem Brand nicht zu Schaden. Der Sachschaden dürfte besonders durch die beschädigten Fahrzeuge recht hoch sein.

Eíne Information der Freiwilligen Feuerwehr Norden

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