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Entspannte Lage in den Kindergärten

Borken - 03. Januar 2001. Auch im nächsten Kindergartenjahr wird es ein gemeinsames Anmeldeverfahren aller Borkener Kindergärten geben. Die Leiterinnen der 22 Tageseinrichtungen in der Stadt, die sich auf Einladung des Amtes für Jugend und Familie trafen, möchten sich auf diese Weise rechtzeitig einen Überblick über die Kindergartensituation des nächsten Jahres verschaffen. Das Anmeldeverfahren soll Ende Januar durchgeführt und rechtzeitig vorher publiziert werden.

Für das laufende Kindergartenjahr konnte die Leiterin des Amtes für Jugend und Familie, Monika Nagel, eine entspannte Lage konstatieren. Nur im Stadtteil Weseke sind die Plätze knapp. Dort werden in den Kindergartengruppen bis zu zwei Kinder zusätzlich betreut.

Dafür sind in anderen Kindergärten in der Stadt insgesamt 21 Kindergartenplätze frei, die für Kinder zur Verfügung stehen, deren Eltern im Laufe des Kindergartenjahres ihren Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz geltend machen.

Monika Nagel rechnet damit, dass sich die Lage in den Kindergärten auch im nächsten Kindergartenjahr nicht entscheidend ändern wird, da die Zahl der Kindergartenkinder im nächsten Jahr nur ganz unwesentlich steigen wird.

Stattweit gibt es 1.500 Kindergartenplätze. Davon stehen für jüngere als dreijährige Kinder 21 und weitere 20 Plätze in dem neu eingerichteten Hort im Johann-Walling-Kindergarten für sechs- bis vierzehnjährige schulpflichtige Kinder zur Verfügung.

Noch einmal 40 schulpflichtige Kinder werden in anderen Tageseinrichtungen betreut. Die Betreuung von Grundschulkindern wird nach Ansicht des Amtes für Jugend und Familie eine zunehmende Bedeutung erlangen und ist die logische Konsequenz aus dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für jedes Kind im Alter von drei bis sechs Jahren.

Denn die Probleme berufstätiger Väter und Mütter bei der Kinderbetreuung enden nicht, wenn die Kinder vom Kindergarten in die Grundschule wechseln.


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