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Leverkusen, 15. Januar 2001

Gemeinsam für mehr Menschlichkeit

Oberbürgermeister Paul Hebbel ruft zu Spenden zum Welt-Lepra-Tag auf

Im Gedenken an den Todestag von Mahatma Gandhi wurde der letzte Sonntag im Monat Januar zum Welt-Lepra-Tag erklärt. Am 28. Januar 2001 steht der Welt-Lepra-Tag unter dem Motto: "Gemeinsam für mehr Menschlichkeit."

Die Lepra ist heute – in den Ländern der dritten Welt, besonders in Indien und Brasilien - der größte Verstümmler unter den Krankheiten. Täglich kommen welt-weit 1.500 Menschen neu in Behandlung, von denen 120 schon schwer verstümmelt sind. In über 30 Ländern der Erde ist diese jahrtausend alte Krankheit immer noch ein schwerwiegendes Problem und führt bei den betroffenen Menschen oft zu schwerwiegenden Behinderungen. Diese Menschen brauchen Hilfe in Form von Medikamenten, von medizinischer und sozialer Rehabilitation. Seit 40 Jahren setzt sich das Deutsche Aussätzigen Hilfswerk für die Heilung der Kranken und ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft ein. Im Kampf gegen diese stigmatisierende Krankheit ist das Hilfswerk auf viele ehren-amtliche Mitarbeiter und Spender angewiesen.

Oberbürgermeister Paul Hebbel ruft anläßlich des Welt-Lepra-Tages die Leverkusener Bürger auf, diese Arbeit mit einer Spende zu unterstützen. Schon mit einem kleinen Beitrag kann geholfen werden, daß

  • alle Leprakranken die heilenden Medikamente erhalten,
  • Behinderte und von der Krankheit Gezeichnete wieder ein normales Leben führen können,
  • Lepra ihr Tabu verliert und Schritt für Schritt von unse-rem Erdball verschwindet.

Spenden werden erbeten auf das Konto des Deutschen Aussätzigen-Hilfswerkes, Kontonummer 9696 (Städti-sche Sparkasse Würzburg), Bankleitzahl 790 500 00.

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