Das "Ewald-Tagebuch" - 129 Jahre Bergwerk Ewald

31.01.2001 | Herten

Ausstellung über die Geschichte des Bergbaus in Herten

Mit der Schließung des letzten Hertener Bergwerkes "Ewald" im Jahr 2000 enden 129 Jahre Zechengeschichte in der Stadt. Der Bergbau holte die Menschen ins nördliche Ruhrgebiet und ließ die ehemalige Bauernschaft Herten zu einer Stadt anwachsen. Die Arbeit in den Bergwerken bestimmte über die Jahre den Rhythmus des täglichen Lebens aller Menschen und prägte ihre Mentalität.

Die Journalisten Sibylle Raudies und Günter Mydlak und der Fotograf Wolfgang Quickels begleiteten das letzte Jahr bis zur Schließung des Bergwerks Ewald mit täglichen Berichterstattungen ("Das Ewald-Tagebuch") im Hertener Lokalteil der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung und stellten diese Arbeit zu einer sehenswerten Ausstellung zusammen.

Diese Ausstellung ist vom 1. Februar bis zum 7. März im Bürgerhaus Herten-Süd zu sehen. Auf zwölf Tafeln ist die Ewald-Geschichte thematisch gegliedert. Darüber hinaus werden stellvertretend für die einst 12.000 Hertener Bergarbeiter achtundzwanzig "Ewalder" an ihren ehemaligen Arbeitsplätzen in Text und Bild vorgestellt. Die Ausstellung kann jeweils montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr im Cafe Treff" besucht werden.

Für alle Interessierten, die sich die Ausstellung nicht persönlich ansehen können, bietet eine CD-ROM (mit mehr als 300 Bildern und sämtlichen Folgen des Ewald-Tagebuches) eine Präsentation des Themas am Bildschirm. Teile der Ausstellung sind auch im Internet unter http://www.quickels.de zu finden.

Pressekontakt: Pressestelle, Norbert Johrendt, Telefon 02366/303551