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ARTLINE 2001 in Borken

Dokumenta Macher Jan Hoet lädt Profis in die Provinz ein

Borken - 29. Januar 2001. Die 5. Borkener ARTLINE bekommt ein ganz neues Gesicht. " Eine Stadt wird zur Galerie!" lautete das Motto der von Gerda Siebelt 1993 initiierten Kunstaktion, die die Stadt Borken seit 1995 veranstaltet.

Zum 775 jährigen Stadtjubiläum gelang den unermüdlichen Kulturmachern der Stadt ein ganz besonderer Coup: Sie konnten zuerst den belgischen Ausstellungsmacher und Leiter des Stedelijk Museum voor Actuele Kunst ( S.M.A.K. ) Gent, Jan Hoet überzeugen die 5. Borkener ARTLINE zu kuratieren und mit seiner Hilfe schließlich den Rat der Stadt Borken überzeugen.

Knapp ein halbe Millionen Mark investiert die Stadt in die im Mai 2001 beginnende ARTLINE.

Für den Dokumenta XI Leiter sicherlich kein opulentes Budget, für die 40.000 Einwohner Gemeinde in Zeiten knapper Kassen sicherlich ein sehr mutiger Vorstoß.

"Es ist eine große Herausforderung !" bedeutete Jan Hoet den ersten 15 Künstlern am Donnerstag - 25.01.01 in Borken: Bizhan Bassiri- Italien, Christine Clinckx- Belgien, Johan Deschymer- Belgien, Ronny Heiremann- Belgien, Robert Mureau- Schweden, Maria Roosen- Niederlande, Marion Möller- Deutschland, Jan Decock- Belgien, Markus Jansen- Deutschland, Simone Decker- Luxemburg, Alicia Framis- Spanien, Manfred Pernice- Deutschland. Sie waren die ersten von rund 30 Künstler, die sich an der ARTLINE beteiligen werden.

Hoet setzt auf eine Mischung von bekannten Namen, wie Anselm Kiefer, Mario Merz, Giovanni Anselmo...und jungen, noch nicht so bekannten Künstlern.

Ein altes, leer stehendes Volksbankgebäude in beeindruckender 60ziger Jahre Architektur ist der Ausgangspunkt der ARTLINE, ebenso wie die riesige Halle des ehemaligen Versorgungsamtes der Bundeswehr mitten in der historischen Stadt mit den 5 Wehrtürmen.

Jan Hoet inspizierte die Halle letzte Woche zum ersten Mal und kündigte spontan an, die großen Heroen der modernen Kunst in dieser Umgebung zu zeigen: Josef Beuys, Richard Long, Bruce Naumann und weitere Vertreter der Arte Povera wird er nach Borken mitbringen. "Arte Povera- arme Kunst?" Borken und das Westmünsterland dürfen sich auf viele Antworten und Auseinandersetzungen freuen.

Am 12. Mai 2001 wird die ARTLINE offiziell in der alten Volksbank, Am Kuhm 40 in Borken eröffnet. Ab Sonntag, den 13. Mai 2001 ist die Öffentlichkeit eingeladen, bereits bestehende Werke zu betrachten und die in der Borkener Innenstadt neu entstandenen Werke zu begutachten.

Richtig spannend wird es bereits Mitte April ! Die Internationale Schar der Künstler wird vor Ort mit ihren Arbeiten beginnen.

Lehrer, Schulen und weiterführende Bildungseinrichtungen sind eingeladen, die ARTLINE als praktischen Unterrichtsansatz zu nutzen.

Informationen bekommen Sie bei der Projektkoordinatorin der Stadt Borken, Monika Böing: 02861 939-106.

Pressestelle ARTLINE: Hella Sinnhuber 0172 2300504 hella@sinnhuber.de

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Jan Hoet, Michele Dewilde und Manfred Pernice



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Die ersten 15 Künstler mit authentischen Würsten



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Spurensuche:Robert Mureau und Alicia Framis



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