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Leverkusen, 31. Januar 2001
Wie der Wildpark Arten schützt
Er ist ein beliebtes Ausflugsziel, besonders für Familien mit jungen Kindern: Rund 200 000 Gäste zählt der Wildpark Reuschenberg pro Jahr, der neben Fischotter, Luchsen, Störchen, scheuem Wild und Wildkatzen vielen anderen europäischen Arten auf seinem Areal Platz bie-tet. Insgesamt zählt der 5,5 Hektar große Park 82 Arten – mehr als drei Viertel von ihnen, 57 Arten, zählen zu den bedrohten.
Daher dient der Park nicht nur der erlebnis- und lehrrei-chen Freizeitgestaltung, sondern hat sich dem Arten-schutz verpflichtet. Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten zum Schutz der Arten gibt seit kurzem eine kleine Ausstellung im Foyer des Rathauses in Wiesdorf. Die Prä-sentation informiert beispielsweise über Artenschutzprojekte, wie die Teilnahme am internationalen Erhaltungszuchtprogramm des Europäischen Fischotters oder die am Auswilderungsprojekt der Europäischen Wildkatze. So werden die im Wildpark geborenen überzähligen Jungtiere dafür zur Verfügung gestellt.
Neben der Nachzucht steht auch die Aufnahme und Pflege illegal eingeführter Tiere, die sichergestellt wurden. Seit 1982 hat der Wildpark rund 4 500 dieser Tiere aufgenommen, gesund gepflegt und an geeignete Stellen, zum Beispiel Zoos abgegeben. Vom Zollamt am Flughafen Düsseldorf für die Ausstellung überlassen, demonstrieren ausgestopfte Exemplare illegal einge-führter Tiere wie ein Gänsegeier oder ein Jungbär zugleich das Leid dieser Tiere.
Die Ausstellung ist bis zum 16. Februar zu den üblichen Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses zu sehen.
Hinweis:
Weitere Informationen unter www.leverkusen.de.
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