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Garnison Borken

Bürgermeister Lührmann wendet sich nochmals an Ministerpräsident Clement

Borken - 02. Februar 2001. Ausdrücklich um ihre Stellungnahme gebeten hatte Ministerpräsident Wolfgang Clement in einer Ausgabe der Westfalenpost alle von den Schließungsplänen Scharpings betroffenen Standorte.

Besonders galt diese Aufforderung den Kommunen Rheine/Hörstel, Goch und Wuppertal.

Bürgermeister Rolf Lührmann nahm dieses wegen der Konkurrenz der Standorte Borken und Wuppertal zum Anlass, sich wiederholt und vorbeugend an Ministerpräsident Wolfgang Clement zu wenden.

In einem Schreiben erläuterte er nochmals die Besonderheiten des Standortes Borken, dessen Schließung nicht nur für die Stadt Borken, sondern auch für die umliegende Region einen nicht vertretbaren Schaden anrichte.

Wegen der Überlappung des Arbeitsmarktes werde Borken schon durch den geplanten Stellenabbau in Coesfeld und Dülmen erheblich tangiert.

"Gerade weil der Standort Borken in Konkurrenz zu Wuppertal gestanden hat, möchte ich die Verbundenheit der Borkener Bevölkerung mit seinen Soldaten hervorheben. Die Soldaten unserer Kaserne sind in die Gesellschaft integriert."

Lührmann schloss mit der ausdrücklichen Bitte an Clement, der Standort Borken möge von den geplanten Truppenkürzungen des Verteidigungsministeriums auch weiterhin verschont bleiben.


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