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Stadt sucht Stadtteilname für "Borken-West"
Stadt bittet um Vorschläge
Borken - 02. Februar 2001. Auf der Suche nach einem geeigneten Stadtteilnamen für das Baugebiet "Borken-West" ist derzeit das Planungsamt der Stadt.
Für den erforderlichen Bedarf an Wohnbauland habe man eine Prognose bis zum Jahre 2005 erstellt. Hiernach sei eine Baulandnachfrage für rund 4000 Einwohner zu decken.
"Mit der stets steigenden Einwohnerzahl im Baugebiet Borken-West, werden sich hier auch Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe ansiedeln", so Hans-Gerd Vehorn vom städtischen Planungsamt. Das neue Wohnquartier werde auf Dauer die Funktion eines Stadtteiles haben.
Bei der Namensfindung für diesen Stadtteil bittet die Stadt schon jetzt insbesondere die Bewohner dieses Gebietes aber auch alle Borkenerinnen und Borkener um ihre Mithilfe.
Einige Namensvorschläge liegen bei der Stadt schon vor. Eine Bewertung möchte das Planungsamt aber noch nicht vornehmen.
So favorisiert zum Beispiel ein Bürger die Bezeichnung Hovesath. "Hovesath" gehe aus einer Akte der Propstei St. Remigius hervor. Im Jahr 1788 war Hovesath die Bezeichnung für eine kleine Gemeinde westlich von Borken. Gemeint sind Land und Höfe, die zu einem Gutshof gehören.
Weitere Vorschläge stammen aus der Flurnamenforschung, die die Stadt erst kürzlich abgeschlossen hat. Genannt wurden "Dyckhusen", in Pfarr- und Stadturkunden erwähnt, wobei Dyk Teich oder Deich bedeuten kann.
Mit im Rennen sind auch "Wööste", die Flurbezeichnung für die beidseitig der Weseler Straße gelegenen Flächen der ehemaligen Gemeinde Hoxfeld und "Esch", die Flurbezeichnung für den südlich der Weseler Landstraße gelegenen Bereich.
Damit noch vor den Sommerferien die Namensgebung erfolgen kann, bittet die Stadt um Vorschläge bis Mitte April.
Sie können eingereicht werden bei Hans-Gerd Vehorn, Zimmer 366 im Planungsamt der Stadt Borken (Telefon:939-202).
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