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Entwurfspräsentation Fachmarkt am Kuhm
Borken - 02. Februar 2001. Am 01. Februar 2001 haben das Architekturbüro HSM und die Hahn Immobilien AG der Stadtverwaltung eine überarbeitete Entwurfsfassung für den Fachmarktbereich und die Parkpalette am Kuhm vorgestellt.
Die neue Planfassung sieht 3 Fachmärkte im Obergeschoss des Fachmarktes sowie ein Fachgeschäft im Untergeschoss des Gebäudes mit einer Verkaufsfläche von insgesamt ca. 2.000 m² vor.
Das Untergeschoss des Fachmarktgebäudes dient in Verbindung zur benachbarten Parkpalette als Parkraum für Kunden.
Die vorgesehenen Fachmärkte berücksichtigen den Bedarf für Textilien und Schuhe entsprechend der Empfehlung der GfK-Marktstudie. Im Untergeschoss ist ein kleineres Fachgeschäft vorgesehen, dessen Sortiment noch nicht abschließend geklärt ist.
Die neue Planfassung mit der Zusammenfassung der drei wichtigen Fachmärkte auf einer Geschossebene (bisher zwei) und einer Zusammenführung der vorgesehen Fußgänger- und Autobrücke der Aa von der SB-Marktfläche zur Fachmarktfläche (bisher getrennten Brücken) dient einer zusätzlich angestrebten Höhenangleichung der Gebäude und einer besseren Kundenführung und Kundenorientierung. Die Vermietbarkeit der Fachmärkte wird mit diesem Entwurf deutlich verbessert.
Einige Details zur Eingangssituation des Fachmarktgebäudes und zur Dachgestaltung sollen auf Wunsch der Verwaltung in der Gestaltung noch einmal überdacht werden.
Insgesamt zeigt die Entwurfsüberarbeitung deutlich auf, dass der Fachmarkt mit einer tragfähigen Verkaufsfläche weiter entwickelt werden kann und dass die im Vorfeld der Entwurfspräsentation aufgetretenen Bedenken in der Präsentation entkräftet werden konnten.
Bürgermeister Lührmann vertrat die Auffassung, dass mit den jetzt vorgelegten Plänen den Planungszielen der Stadt in großem Umfang Rechnung getragen werde. Jetzt gelte es, alsbald zu einer positiven Entscheidung der politischen Gremien zu kommen und die Planung zu realisieren. Der Bau des Warenhauses Am Kuhm sei ein wichtiger Impuls für den Borkener Einzelhandel und ein erster bedeutsamer Schritt für die Handelsentwicklung im Osten des Stadtkerns. Es sei wichtig, dass es im Stadtkern wieder ein attraktives Lebensmittelangebot gebe. Insgesamt könne der innerstädtische Einzelhandel von dem Vorhaben durchaus profitieren. Gerade die aktuelle Leerstandsproblematik in der Innenstadt zeige, wie wichtig ein neues positives Signal sei.
Auch bei der Vertragsgestaltung mit der Hahn-Gruppe dürfe es kein überzogenes Sicherungsbedürfnis geben. Gewisse vertragliche Risiken ließen sich nicht ausschließen, dennoch wäre ein Scheitern des Projektes ein verheerendes Signal für die Stadtentwicklung. Jetzt sei an der Zeit, mit Mut und Selbstbewusstsein die Zukunft der Einkaufsstadt Borken zu gestalten.
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