Bocholt, 06. Februar 2001
Hans Koschnik besucht Bocholt
Städtischer Empfang für den ehemaligen Bremer Bürgermeister
Bocholt (pd).
Hans Koschnik, fast 20 Jahre lang Bürgermeister der freien und Hansestadt Bremen, war von 1994 bis 1998 als EU-Administrator maßgeblich an den Bemühungen um den Wiederaufbau und die Sicherung friedlichen Zusammenlebens nach dem Bosnienkrieg beteiligt. Er ist ungeachtet heute noch als Flüchtlingsbeauftragter der Bundesregierung für Bosnien-Herzegowina mit den Problemen dieser Region eng befasst und engagiert sich unvermindert in vielfältigen Formen für die Entwicklung friedlicher Strukturen in diesem von Krieg und Hass zerrütteten Teil Südosteuropas.
Koschnik ist unbestritten einer der besten Kenner der sozialen, politischen und ökonomischen Verhältnisse auf dem Balkan und ein kritischer Beobachter sowohl der in Ansätzen erfolgreichen als auch der zum Teil erfolglosen internationalen Bemühungen rund um die Wiederherstellung friedlicher Lebensbedingungen in dieser Region. Im Rahmen seines humanitären Engagements klärt er über die aktuellen Verhältnisse in Bosnien auf und wirbt für eine wirksame Unterstützung bei der Entwicklung freiheitlich demokratischer Strukturen und menschenwürdiger Lebensbedingungen.
In seinem Vortrag am Donnerstag, 8. Februar 2001, 19.30 Uhr, im neuen Rathaus Bocholt, wird er vor dem Hintergrund der faktischen Konfliktbereitschaft auch auf die Frage nach der Friedenswilligkeit bz. Friedensfähigkeit des Menschen eingehen.
Vor dem Vortrag wird die stv. Bürgermeisterin Ilse Tekampe Hans Koschnik im Erkerzimmer des Historischen Rathauses empfangen.
Ich darf Sie als Pressevertreter/in sehr herzlich zum städt. Empfang am Donnerstag, 08.02.2001, 18.30 Uhr, in das Erkerzimmer des Historischen Rathauses einladen. Mit freundlichen Grüßen Petra Taubach