Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 20. Februar 2001

ESB darf Schadstoffe beim Sperrmüll nicht mitnehmen

Bocholt (pd).

Problemabfälle wie Chemikalien, Gifte. Lacke, Batterien, Thermometer, nicht entleerte Spraydosen, Leuchtstoffröhren, ölhaltige Abfälle etc. können in Bocholt am Schadstoffmobil und an der Problemabfallsammelstelle des ESB an der Schaffeldstraße entsorgt werden.

Es kommt vor, dass Problemabfälle oder Gegenstände, die problematische Abfälle enthalten, zum Sperrmüll gestellt werden. Diese dürfen von den Sperrmüllwagen nicht transportiert werden und müssen stehen bleiben.

Als Beispiele für solchen Müll sind zu nennen:

  • Nachtspeichergeräte können asbesthaltig sein. Sie müssen in Folie staubdicht verpackt an der Mülldeponie angeliefert werden.

  • Ölöfen und Motorrasenmäher enthalten meistens noch ihre Betriebsflüssigkeiten wie Öl und Benzin. Sie können vollkommen entleert am Wertstoffhof abgegeben werden. Die Betriebsflüssigkeiten werden dann an der Problemabfallsammelstelle angenommen.

  • Solarien, bei denen die Leuchtstoffröhren noch eingebaut sind, werden ebenfalls nicht mitgenommen, da sie leicht beschädigt werden können. Aus beschädigten Röhren entweicht aber das hochgiftige Quecksilber, das Mensch und Umwelt gefährdet.

Der ESB bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger die Röhren auszubauen und diese als Problemabfall zu entsorgen. Ohne Röhren nimmt der Sperrmüll das Solarium dann als Elektroschrott mit.