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Artline 5 -Interaktionen Natur & Architektur vom 13. Mai bis 30. Juni

Borken - 09. März 2001. Kulturelles Highlight in NRW

Die ARTLINE 5 in Borken wird nicht nur für das Münsterland, sondern ebenso für gesamt Nordrhein-Westfalen eines der kulturellen Highlights in 2001 werden.

Das hat die Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW mit der Fördersumme von 50.000DM deutlich belegt.

Der weltbekannte Ausstellungsmacher und belgische Fernsehliebling Jan Hoet wird in Borken gemeinsam mit internationalen Topstars der bildenden Kunst zum Thema "Natur und Architektur " arbeiten. Mitte April beginnen die Aufbauarbeiten.

Die offizielle Eröffnung ist am Muttertag, 13. Mai 2001.

Zur Person: Jan Hoet

Jan Hoet, gebürtiger Löwener, ist in Gent mit der Kunst aufgewachsen: Sein Vater, von Beruf Psychiater, war ein begeisterter Sammler. Der Sohn, eines von sieben Kindern, gab eigene Versuche mit der Malerei früh auf und studierte Kunstgeschichte. Er promovierte über *die ersten Abstrakten in Belgien*. Fast drei Jahrzehnte lehrte Jan Hoet als Professor für Ästhetik an der Genter Akademie. Erst kürzlich wechselte er zu einer freien Professorenstelle nach Berlin. 1975 übernahm Jan Hoet die Leitung des neu gegründeten Museums *van Hedendaagse Kunst* in Gent. Mit minimalem Budget gelang es ihm die bedeutendste belgische Sammlung zeitgenössischer Kunst aufzubauen. Als besonders spektakulär gilt seine Ausstellung *Chambres d*Amis* im Jahr 1986. Hoet ließ die Wohnungen von 51 Genter Bürgern im gesamten Stadtgebiet von verschiedenen Künstlern gestalten und gab sie zur Besichtigung frei.

Zum Leiter der documenta 9 wurde der Kunstkenner einstimmig berufen. Jan Hoet engagierte für dieses Weltereignis 188 damals oft noch unbekannte Künstler, die zusammen über 1000 Werke ausstellten. Erstmalig war das Großereignis auch wirtschaftlich ein Erfolg.

Die documenta 1992 ist in die Geschichte als eine der erfolgreichsten eingeschrieben worden (Rang 4). Publikumsströme von nah und fern reisten damals nach Kassel.

Der Belgier ist von der Präsentationsform *Kunst im Alltag* überzeugt. Schon 1989 im Vorfeld der documenta 9 sagte er:

*Man darf die documenta nicht zelebrieren. Gucken sie sich die Museen an, die zelebrieren alles und trennen so Kunst und Leben. (...) Künstler haben nie eine elitäre Position gewünscht.*

Nach 25 Jahren erfüllte die Stadt Gent Jan Hoet im vorletzten Jahr den Traum vom eigenen Museum. Am 6. Mai 1999 eröffnete der heute 64-jährige das *S.M.A.K.*-*Stedelijk Museum voor aktuelle Kunst*.

Weitere international erfolgreiche Ausstellungen in Europa:

*Open Mind* (1989), *Zeitwenden* (Bonn, 1999-2000) und *Over the Edges*(Gent, 2000.

Im Jahr 2001 hat sich Jan Hoet eine Menge vorgenommen.

Die ARTLINE 5 in Borken startet im Mai. Im Juni gestaltet er *Sonsbeek 9*(Arnheim, Niederlande) und er ist verantwortlich für den belgischen (flämischen) Pavillon auf der Biennale von Venedig.

Für seinen 65. Geburtstag im Juni wird der umtriebige Ausstellungsmacher wohl nicht viel Zeit haben, denn schon im Spätsommer erwarten ihn weitere Meriten : er wird Direktor des neuen Museums für zeitgenössische Kunst in Herford.

Eine präzise Ausstellungsliste Jan Hoets können Sie gerne anfordern unter Pressestelle ARTLINE 5 hella@sinnhuber.de -0172 2300504

Stadt Borken Infobüro: ARTLINE 5, Am Kuhm 40, D- 46325 Borken/NRW, Tel.: 00.49.2861.908.606 Fax : 00.49.2861.908.608 E-Mail:monika.boeing@borken.de

ARTLINE 5 Presseinformationen: Tel.: 00.49 2362 970097 Fax: 00.49 2362 970098

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Jan Hoet als Boxer



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