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Borkener Schulen starten Internetprojekt mit den Partnerstädten
Essen wirklich alle Dänen Knäckebrot? Antworten gibt es unter www.copi.borken.de
Borken - 12. März 2001. "Go get a contact" heißt das Projekt, das die Borkener Schulen jetzt zusammen mit den fünf Partnerstädten in Gang gebracht haben.
Unter der Internetadresse www.copi.borken.de können die Schulen aber auch einzelne Schülergruppen aus den Partnerstädten miteinander in Kontakt treten und sich austauschen.
"Wir möchten das Internet als das heutige Kommunikationsmedium Nummer eins nutzen, um partnerschaftliche Kontakte mal auf einer ganz anderen Ebene zu schaffen," fasst Katja Ebbing, bei der Stadt Borken verantwortlich für die Partnerschaftsarbeit das Ziel des Projektes zusammen.
Das Internet sei schnell und bequem und besonders wichtig sei, dass dieses neue Medium die Jugendichen fasziniere. Schüler und Schülerinnen seien somit hochmotiviert, bei dem Projekt mitzumachen.
Bei den bisherigen Briefkontakten geschehe es leider immer wieder, dass zwischen den Briefen schon wegen der Postwege zu viel Zeit vergehe und Kommunikation schwierig sei. Schüler verlieren dann schon mal schneller das Interesse.
Bei "Go get a contact" kann sich jede Klasse, die mitmachen möchte, ihr Thema selbst aussuchen.
Ideen haben die Borkener Schulen schon jede Menge.
Einige Schüler möchten die Stadt vorstellen, in der sie leben, andere lieber sich selbst, ihre Freunde und ihre Familie.
Eine Klasse älterer Schüler stellt unter www.copi.borken.de die Frage nach typischen Vorurteilen. Essen wirklich alle Dänen Knäckebrot, oder sind wirklich alle Schweden blond?
"Wir hoffen auf eine möglichst große Beteiligung auch unserer Partnerstädte", so Ebbing.
Vielleicht geht aus der einen oder anderen Internetbekanntschaft ja auch eine Freundschaft oder zumindest ein Besuch hervor.
Die Idee dieses Projektes sei auf der letzten Internationalen Lehrerkonferenz in Mölndal im September vergangenen Jahres entstanden.
Die COPI Borken, ein schulformübergreifendes Gremium aller Borkener Schulen der Sekundarstufen I und II sowie der Stadt, das sich zweimal im Jahr trifft, um die Partnerschaftsarbeit auszubauen, hat die Idee weiterentwickelt.
Das Internetportal, auf das alle Partnerstädte Zugriff haben, wurde vom Gymnasium Remigianum eingerichtet und soll nun mit Leben gefüllt werden.
Auch wer sich nicht aktiv an dem Projekt beteiligt, kann unter www.copi.borken.de interessante Neuigkeiten über das Leben in den Partnerstädten abfragen.
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