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"Das Alter prägt unverwechselbare Gesichter"

Margarethe Rummel (Borken) zeigt Porträts im Stadtmuseum; Eröffnung der Ausstellung am 10.09. im Stadtmuseum

Borken - 31. Mai 2001. Margarethe Rummel (Fotografin, Borken)- Lebenslinien

Erst das Alter prägt ganz unverwechselbare Gesichter- Fotografische Porträts im Stadtmuseum Borken (Kleiner Saal) vom 10. Juni - 26. August 2001

Eröffnung im Rahmen einer musikalisch-literarischen Matinée am Sonntag, den 10. Juni um 11.00 Uhr

In Kooperation mit "Die BASE" - Bürger Aktiv Seniorenzentrum des DRK, Borken Musikalische Gestaltung: Trio UNISONO (Münster/Lingen)

"... für immer jung" - Popmusik und Werbung werden nicht müde, den Mythos der Jugendlichkeit zu beschwören. Älter werden? Das hat auch mit persönlicher Reifung zu tun, mit der Abrundung eigener Lebensziele und Anschauungen, irgendwann auch mit Rückschau und mit gedanklichem Ordnen.

Es kann bedeuten, "vollständiger" zu werden, und es spiegelt sich in der persönlichen Ausstrahlung wider.

"Das Leben prägt mit zunehmendem Alter ganz individuelle und unverwechselbare Gesichter" - mit diesen Worten hat die Fotografin Margarethe Rummel (Borken) denn auch ihre fotografischen Begegnungen mit älteren Menschen resümiert, die sie im Haus St. Josef in Heiden porträtiert hat. Was sie bei dieser sehr persönlichen Arbeit bewegt hat, beschreibt sie wie folgt: "Je länger ich als Fotografin arbeite, je älter ich werde, desto mehr fasziniert mich das menschliche Gesicht. Immer wieder staune ich, daß es den Menschen Probleme macht, wenn sie an ihren Paßbildern oder Porträts sehen, daß sie älter geworden sind. Natürlich ist ein jugendliches Gesicht schön. Aber das Eigentliche, Unverwechselbare kommt doch erst mit den Fältchen und Falten."

Damit nichts vom Ausdruck der porträtierten Menschen ablenkt, entschied sich Margarethe Rummel für schlichte Schwarz-Weiß-Fotos und verzichtete auf Dekoration und zusätzliches künstliches Licht. Nur das Gesicht - in der eigenen, manchmal nur angedeuteten Umgebung - sollte für sich sprechen.

Eröffnet wird die beeindruckende, fast intime Ausstellung "Lebenslinien" am Sonntag, den 10. Juni im Rahmen einer musikalisch-literarischen Matinée (Beginn 11.00 Uhr) im Kleinen Saal des Stadtmuseums. Mitgestaltet wird die Matinée von der Schreibwerkstatt des BürgerAktivSeniorenzentrums "Die BASE" des DRK Borken. Für einen beschwingten musikalischen Rahmen sorgt das Trio UNISONO (Münster/Lingen). Violinist und Sänger Hans Jaeschke hat in frühen Jahren Zarah Leander begleitet, Gerd Geerken (Gitarre) den frühen Udo Lingenberg. Zusammen mit Udo Weiße (Baß) blicken sie auf gut 50 musikbewegte Jahre zurück, seit die drei 1948 im Studenten-Tanz-Orchester Münster erstmals zusammengespielt haben. "Sechzig und kein bißchen greise ..." Diese Liedzeile des "westfälischen Buena Vista Social Clubs" (Westfälische Nachrichten) stellt nicht nur UNISONO musikalisch unter Beweis. Auch die Matinée-Beiträge von Inge Hedkamp und Gertrud Hülskamp (BASE-Schreibwerkstatt) dürften zeigen: Älter werden bietet viele Formen, schöpferisch tätig zu sein und in lebendiger Auseinandersetzung mit einer sich wandelnden Gegenwart zu bleiben.

Margarethe Rummel (Fotografin, Borken) Lebenslinien Erst das Alter prägt ganz unverwechselbare Gesichter Fotografische Porträts im Stadtmuseum Borken (Kleiner Saal) 10. Juni - 26. August 2001

Eröffnung im Rahmen einer musikalisch-literarischen Matinée am Sonntag, den 10. Juni um 11.00 Uhr

In Kooperation mit "Die BASE" - Bürger Aktiv Seniorenzentrum des DRK, Borken Musikalische Gestaltung: Trio UNISONO (Münster/Lingen)

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