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Leserbriefe in der Borkener Zeitung vom 06.06.2001 zur Südumfahrung der Innenstadt

Borken - 06. Juni 2001. In den vorgenannten Leserbriefen wird die Informationsbroschüre der Stadt Borken zum Thema "Südring" in einer Weise kritisiert, die nicht unwidersprochen bleiben kann.

Zunächst dürfte es eine bare Selbstverständlichkeit sein, dass eine Bürgerbefragung zu einer solch schwierigen Thematik von einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit begleitet sein muss.

Genauso selbstverständlich dürfte es aber auch sein, dass in einer Informationsbroschüre, die leicht verständlich sein sollte, nicht alle Zahlen, Daten und Fakten aufgezählt werden können, die in dem Gutachten des Fachplaners enthalten sind (53 Seiten zuzüglich Anhang).

So ist es durchaus zutreffend, dass das Gutachten für den Fall der Realisierung der stadtkernnahen Umfahrung für einige Straßenabschnitte auch Zunahmen von Verkehrsmengen prognostiziert (in der Bürgerversammlung am 30.05. wurde darauf auch hingewiesen).

Richtig ist aber auch, dass man sich im Hauptausschuss und auch im Gespräch mit der Bürgerinitiative einig geworden ist, in den Fragebögen die verkehrlichen Auswirkungen der unterschiedlichen Varianten wie folgt darzustellen:

A - stadtkernnaher Ring - Hohe Verkehrsreduzierung Nordring und Mönkenstiege

B - stadtkernferner Ring - Mittlere Verkehrsreduzierung Mönkenstiege, geringe Verkehrsreduzierung Nordring

C - Anbindung der Marbecker Straße an die B 67 - Geringe Verkehrsreduzierung Nordring und Mönkenstiege

In der Informationsbroschüre wird diese - sicherlich vereinfachende - Darstellung übernommen.

Auch hinsichtlich der Darstellung der Kosten gibt es ein klares Meinungsbild im Hauptausschuss und Einigkeit mit der Bürgerinitiative:

A - stadtkernnaher Ring - Hohe Kosten (Tunnelbauwerk, Lärmschutz) B - stadtkernferner Ring - sehr hohe Kosten (längeres Tunnelbauwerk, Lärmschutz) C - Anbindung der Marbecker Straße an die B 67 - Geringe Kosten (kurze Rampenanschlüsse)

In der Informationsbroschüre der Stadt werden bewusst keine detaillierten Zahlen genannt, weil die Kostenermittlung von sehr vielen noch ungeklärten Details abhängt, so dass jede weitere Aussage hierzu gegenwärtig noch anfechtbar wäre. Auch dieses ist in der Bürgerversammlung am 30.05. erläutert worden, so dass der jetzt erhobene Vorwurf des bewussten Verschweigens nicht recht verständlich ist.

Im übrigen bietet die Stadtverwaltung Borken allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern an, in einem persönlichen Gespräch die Vor-und Nachteile der möglichen Varianten zu erläutern. Der Technische Beigeordnete Norbert Höving (939-194), Hubert Effkemann(939-137), Wolfgang Mehl(939-207)oder Bernd Kemper (939-114) stehen jeder Zeit zur Verfügung.


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- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartner:
Markus Lask
Leiter Büro des Bürgermeisters
Telefon: 02861/939-103
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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