Hertener helfen Kindern von Tschernobyl
06.12.1999 | Herten
Hiltrud Schröder und Botschaftsrat Leonid Schinkewitsch zum Gespräch bei Bürgermeister Bechtel
Hiltrud Schröder, Schirmherrin des humanitären Vereins "Hilfe für Kinder in Not" und Leonid Schinkewitsch, Botschaftsrat der Republik Weißrussland / Belarus sind am Dienstag, 7. Dezember 1999 zwischen 13 und 15 Uhr zu Gast bei Hertens Bürgermeister Klaus Bechtel.
Schinkewitsch kommt nach Herten aufgrund der vielen humanitären Aktionen des Vereins "Hilfe für die Kinder von Tschernobyl". Dessen Vorstand Dieter Brenne berichtet, "dass aus Herten in den letzten Jahren Spenden in Höhe von über 1,2 Mio. DM geflossen seien".
In diesem Jahr hat der Verein mit Unterstützung von Kanzler-Ex-Gattin Hiltrud Schröder und Klaus Holle, Vertriebsleiter der Firma Kretz-Technik, Marl das Projekt Ultraschall auf den Weg gebracht. Bisher konnten fünf Ultraschallgeräte in Gomel installiert werden. In einem neu eingerichteten Zentrum in Gomel sollen damit Reihenuntersuchungen durchgeführt werden und Ärzte aus ganz Weißrußland ausgebildet werden.
Der Botschaftsrat von Belarus will in Herten über einen weiteren Ausbau des Ultraschallzentrums und über Kooperationsmöglichkeiten sprechen. Der heimische Landtagsabgeordnete Dr. Bernhard Kasperek ist daher als Gesprächspartner mit am Tisch.
Die Presse ist um 14.30 Uhr zu einem Gespräch ins Hertener Rathaus eingeladen.
Pressekontakt: Pressestelle, Norbert Johrendt, Telefon 02366 / 303 551



