Studenten in China radeln für Verfolgte in ihrer Heimat
Magdeburg.
Drei junge Studenten aus China besuchten heute Magdeburgs Oberbürgermeister, Dr. Lutz Trümper. Sie sind per Fahrrad unterwegs in die Bundeshauptstadt Berlin. Am 16. Juli wollen sie in Potsdam sein und sich dort mit Falun Gong Praktizierenden aus ganz Deutschland treffen. Von Potsdam werden sie zu Fuß in die Bundeshauptstadt aufbrechen, wo sie am 17. Juli eintreffen wollen. Auf ihrer Tour machen die jungen Leute in in verschiedenen Städten Station, um auf die Verfolgung und Ermordung von Falun Gong Praktizierenden in China aufmerksam zu machen und für Unterstützung zu werben.
Falun Gong ist eine chinesische Kultivierungsschule, ähnlich einer Meditationspraxis. Sie basiert auf den Prinzipien "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht". Für einen Falun Gong Praktizierenden sind diese Prinzipien der Maßstab, nach denen man sein tägliches Denken und Handeln ausrichtet. Falun Gong hat in China Millionen Anhänger. 1999 wurde es verboten. Seitdem werden Falun Gong Praktizierende, darunter auch schwangere Frauen sowie Ältere, verfolgt, in Arbeitslagern gefangen gehalten und grausam gefoltert. Auch nach Verbüßung der auferlegten Haftstrafe werden sie oft nicht freigelassen. Folter, Vergewaltigungen und Essensentzug haben in vielen Fällen zum Tode geführt.
Die Menschenrechtsorganisation amnesty international setzt sich für die Freilassung von inhaftierten Falun Gong Praktikern ein.
Weitere Informationen:
In Magdeburg bei Herrn Hua Chen, Tel.: 0179/47 99 572
Im Internet unter: www.falundafa.de
|