Nachrichten aus der wöchentlichen Beratung des Oberbürgermeisters mit den Beigeordneten vom 17.07.2001
Magdeburg.
Errichtung einer Lärmschutzwand
am Magdeburger Ring
Die Verwaltung schlägt vor, am Magdeburger Ring zwischen Bruno-Wille-Straße und Victor-von-Unruh-Straße auf einer Länge von 200 Metern eine Lärmschutzwand zu errichten. In diesem Bereich wird derzeit auf einer Länge von 404 Metern eine Lärmschutzwand gebaut, die ca. 200 Meter südlich der Brücke Albert-Vater-Straße endet. Der ursprüngliche Plan, diese Wand bis dahin zu verlängern, wurde geändert, da vorgesehen ist, den Knoten Magdeburger Ring/Albert-Vater-Straße auszubauen, um die Durchlassfähigkeit an dieser Stelle zu erhöhen. Die entsprechenden Investitionen werden allerdings nicht vor 2005/2006 realisiert werden. Um die Hinterstrahlung des Verkehrslärms in das Wohngebiet hinter dem bereits fertig gestellten Teilstück der Lärmschutzwand zu vermeiden, schlägt die Verwaltung vor, die Lärmschutzsanierung um diesen Bereich zu erweitern und auf einem Teilstück von 200 Metern eine weitere Schutzwand zu errichten, sofern das Land dafür Fördermittel bereit stellt.
Nach Beratung in den Ausschüssen Umwelt sowie Stadtentwicklung, bau und Verkehr entscheidet der Finanz- und Grundstücksausschuss voraussichtlich im September.
Bebauungsplan "Steinkuhle Süd"
Zum Vorentwurf des Bebauungsplanes 205-2 "Steinkuhle Süd" sind im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung keine Anregungen und Hinweise eingegangen. Die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange wurden im Stadtplanungsamt geprüft und abgewogen. Eine diesbezügliche Drucksache, die Vorschläge unterbreitet, in wie weit den Anregungen gefolgt wird, wurde von der Beigeordnetenrunde bestätigt. Nach Beratung den Ausschüssen entscheidet der Stadtrat voraussichtlich im September. Ebenfalls im September wird der Stadtrat über die öffentliche Auslegung des Entwurfs und der Begründung zum Bebauungsplan "Steinkuhle Süd" entscheiden.
Auf dem Areal zwischen Albert-Vater-Straße und An der Steinkuhle soll kurzfristig die Errichtung von ca. 50 Einfamilienhäusern in innerstädtischer Lage ermöglicht werden. Gegenüber der Einmündung der Martin-Andersen-Nexö-Straße ist darüber hinaus kurzfristig die Schließung der Baulücke an der Albert-Vater-Straße durch Gewerbebebauung möglich.
Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung
in Neu-Olvenstedt
Zu weiteren Verbesserung des Wohnumfeldes in Neu-Olvenstedt hat die Beigeordnetenrunde die Gestaltung der Außenanlagen im Schnitterhof sowie die Freiraumgestaltung im Gorki-Plan vergeben. Dabei werden Grünanlagen angelegt, Wege und Plätze gestaltet sowie Einfassungen erneuert. Beide Maßnahmen mit einem Kostenrahmen von insgesamt 690 TDM werden durch Vergabe-ABM realisiert.
Für Rückfragen: Herr Sendt Tel.: 540 53 65
Maßnahmen zum Abbau des
Antragsstaus in der Wohngeldstelle
Um die in der Wohngeldstelle des Sozial- und Wohnungsamtes vorliegenden Anträge auf Wohngeld und Heizkostenzuschuss beschleunigt bearbeiten und bescheiden zu können, werden folgende Maßnahmen kurzfristig umgesetzt:
- der Wohngeldstelle werden 17 qualifizierte Sachbearbeiter aus den Dezernaten der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt, die am 23.07. ihre Tätigkeit - zunächst befristet für 3 Monate - aufnehmen
- die Wohngeldstelle arbeitet ab 23.07. im Wechseldienst montags bis freitags von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr und samstags von 6.00 bis 13.00 Uhr
- die Telefon-Hotline unter 540 66 99 wird ab 23. 07. mit insgesamt 4 (bisher 2) Mitarbeitern besetzt
- das Personalamt hat der Wohngeldstelle zusätzlich 8 Mitarbeiter befristet für 6 Monate zur Verfügung gestellt, die über keine speziellen Kenntnisse des Wohngeldgesetzes verfügen, jedoch einfache Arbeiten wie die Zuordnung eingehender Post zu den entsprechenden Akten, die Korrespondenz mit Antragsstellern zu fehlenden Unterlagen bzw. Kopierarbeiten erledigen sollen
- mit Schreiben der zuständigen Beigeordneten für Soziales, Jugend und Gesundheit, Dr. Susanne Kornemann-Weber, wurden die Landräte des Ohrekreises, des Bördekreises,des Jerichower Landes sowie von Stendal und Schönebeck am 04.07. um Amtshilfe gebeten.
- zur Vermeidung sozialer Härten werden die Anträge nach Dringlichkeit bearbeitet, das heißt, Antragsteller mit einem besonders hohen Wohngeldanspruch werden bevorzugt berücksichtigt
Für Rückfragen: Tel.: 0391/540 27 69
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