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Land unter im Keller? - Tipps gegen Rückstau
Stadt rät zu rechtzeitigem Schutz
Borken - 13. August 2001. Land unter im Keller- ist bei den in diesen Tagen häufig sehr starken Wolkenbrüchen leider keine Seltenheit.
Die Stadt rät deshalb jedem, sich rechtzeitig um einen wirkungsvollen Schutz zu kümmern.
Sie macht darauf aufmerksam, dass die Straßenhöhe vor dem jeweiligen Grundstück maßgeblich dafür ist, wie hoch das Wasser im öffentlichen Kanal zurückgestaut werden darf. Der Kanal ist dafür ausgelegt, dass sich das Wasser bis zur Straßenoberkante zurückstauen darf.
"Dies kann für die jeweiligen Anlieger bedeuten, dass sich ein Rückstau in den Hausanschlussleitungen ergibt", so Bettina Demmert vom Tiefbauamt der Stadt Borken.
Wenn durch das eingestaute Wasser ein Schaden in den Kellerräumen des Wohnhauses verursacht wird, liegt dies in der Verantwortung des Anschlussnehmers. Dies ist in der städtischen Satzung über die Entwässerung der Grundstücke und den Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage so geregelt.
Um derartige Situationen zu vermeiden, empfiehlt die Stadt eine Rückstauklappe einzubauen. Eine vollautomatische Hebeanlage bietet ebenfalls Schutz.
Auch gegen Oberflächenwasser hat sich der Eigentümer eines Gebäudes selbst zu schützen. Sollten Hauseingänge tiefer liegen als die Straßenoberkante (Rückstauebene) kann das Eindringen des Wassers durch eine Schwelle verhindert werden.
Weitere Tipps zu diesem Thema gibt es bei Bettina Demmert vom Tiefbauamt der Stadt Borken unter Telefon 939-206.
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