Torwart Miroslav Dreszer kommt ins "Politische Café" am 18.09. im Rathaus
Magdeburg.
Am kommenden Dienstag macht die Veranstaltungsreihe "Das politi-sche Café", die von der bekannten Publizistin Lea Rosh organisiert und moderiert Station im Magdeburger Rathaus. Das Thema der Ver-anstaltung lautet "Der Umgang mit Opfern rechter Gewalt - Magde-burger Initiativen gegen Rechts". Unter den Gesprächsteilnehmern auf dem Podium ist auch der Torwart des 1. FC Magdeburg, Miroslav Dreszer.
Weitere Gesprächsteilnemer sind Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Prof. Karl-Peter Fritzsche von der Otto-von-Guericke-Universität, Magde-burgs Polizeipräsidentin Monika Liebau-Foß, Dr. Heinz Lynen von Berg vom Verein Miteinander e.V. sowie David Ouma von der theologischen Hoschule Friedensau.
Das Thema der "rechten Gewalt" beherrscht seit Monaten die deutsche Öffentlichkeit. Die Gewalttaten treffen nicht alle und dennoch gehen sie uns alle an. Denn Hass und Gewalt bedrohen das friedliche Zusammenle-ben in unserem Land, gefährden unsere Demokratie. Das Problem von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus können wir nicht allein Politik, Justiz und Polizei überlassen. Zivilcourage der Bürger gehört ebenso dazu, wie auch öffentliche Diskussionen über Ursachen und mögliche Lösungswege.
Aus diesem Anlass ist das "POLITISCHE CAFÉ" entstanden, das ge-meinsam von der Lea Rosh Kommunikation & Medien GmbH und der Urania Berlin im September 1999 initiiert wurde. Hier diskutieren Lea Rosh, Prominente und Experten mit der Bevölkerung.
Die Veranstaltungsreihe erfüllt drei wesentliche Funktionen:
· Ursachenforschung und Aufklärung durch ausgewiesene Experten aus Politik, Wissenschaft, Medien und Kultur.
· Öffentlichkeit für politisch Engagierte und Initiativen gegen Rechts.
· Podium für einen generationsübergreifenden Dialog politisch inter-essierter Bürger und jenen, die nach Orientierungen suchen und sich informieren wollen.
Wegen der großen Resonanz ist eine Fortsetzung und Erweiterung der Reihe beschlossen worden, die durch die finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit Januar 2001 ermöglicht wird.
Die Reihe umfasst 15 Veranstaltungen, davon 10 in den neuen Bundes-ländern und 5 in Berlin. In den neuen Bundesländern werden die "Politi-schen Cafés" in Kooperation mit regionalen Institutionen, Initiativen, Bil-dungseinrichtungen, Politikern, Künstlern und anderen politisch engagier-ten Bürgern durchgeführt. Auf diese Weise geht das POLITISCHE CAFÉ auf lokale Besonderheiten des Themenkomplexes RECHTSEXTREMISMUS IN DEUTSCHLAND ein und setzt in den jeweili-gen Städten deutliche Zeichen gegen Rechts.
- In Magdeburg verwandelt sich am 18. September 2001 ab 18.00 Uhr der Saal des Rathauses in "Das politische Café". Thema der Veran-staltung ist "Der Umgang mit Opfern rechter Gewalt - Magdeburger In-itiativen gegen Rechts". Die Veranstaltung wird in Magdeburg unter-stützt vom Verein "Miteinander e.V." und der Stadtsparkasse. Wie überall wird die Veranstaltung von Lea Rosh moderiert.
Lea Rosh hat sich als Publizistin und Filmemacherin über viele Jahre ge-gen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit engagiert und mit ebenso zahlreichen wie erfolgreichen Radio- und Fernsehproduktionen einen über Deutschland hinaus bekannten Namen gemacht. Sie moderiert alle "Politi-schen Cafés", die sie gemeinsam mit Günter Jeschonnek und Jakob Schulze-Rohr konzipiert und realisiert. Im Oktober 1999 gründeten die drei Gesellschafter die Lea Rosh Kommunikation & Medien GmbH. Die Firma engagiert sich vor allem für politische und andere gesellschaftlich relevante Themen, entwickelt und realisiert Kommunikationskonzepte für Unternehmen, Institutionen und Politik, kreiert Talk-Formate und produ-ziert Dokumentationen und Feature zu politischen Themen.
Bisherige Politische CAFÉs 2001:
· Berlin (4)
· Cottbus
· Frankfurt (Oder)
· Hoyerswerda
· Guben
· Potsdam
Weitere geplante Veranstaltungen ab September 2001:
· Magdeburg
· Rostock
· Berlin
· Rathenow
· Wurzen
· Eisenach
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