Über 60% der Wohngeldanträge bearbeitet
Magdeburg.
Bis Ende August sind im Sozial- und Wohnungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg 20.245 Anträge auf Gewährung von Wohngeld eingegangen. Zum gleichen Termin wurden davon 12.602 Anträge abschließend bearbeitet. Der Einsatz zusätzlicher Mitarbeiter in der Wohngeldstelle hat zu einer positiven Trendwende geführt. "Wir wollen versuchen, bis Ende Oktober den Antragsstau weitgehend abzuarbeiten und dann wieder normale Bearbeitungsfristen zu gewährleisten", beschreibt die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Dr. Susanne Kornemann-Weber das Ziel der Verwaltung.
Gesetzesänderungen zum 01. Januar 2001 (neues Wohngeldgesetz, Gesetz zur Gewährung von Heizkostenzuschüssen) sowie Verzögerungen bei der Einführung eines neuen EDV-Programmes zur Bearbeitung der Anträge hatten dazu geführt, dass im Juli mehr als drei Viertel der bis dahin eingegangenen Anträge nicht abschließend beschieden werden konnten.
Um eine konzentrierte und zügigere Bearbeitung der Anträge zu ermöglichen, hatte Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper zum 23. Juli 18 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus anderen Ämtern der Stadtverwaltung zeitlich befristet umgesetzt. Bereits im Juni waren vier zusätzliche Mitarbeiter für eine Telefon-Hotline eingestellt worden, Anfang Juli weitere 5 Mitarbeiter für einfache Sachbearbeitung. Seitdem arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngeldstelle in Schichten.
Die konzertierte Aktion zahlt sich aus. Im Monat August konnten 3.558 Wohngeldanträge bearbeitet werden, im Monat zuvor waren es 2.237. Mit Stand vom 31.08.2001 lagen in der Wohngeldstelle noch 7.643 Anträge zur Bearbeitung vor, 12.602 der bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen Anträge (insgesamt 20.245) waren entschieden. Damit sind rund 60 % der Wohngeldanträge abgearbeitet. Bis Ende Oktober soll der Antragsstau voraussichtlich abgearbeitet sein, so lange leisten die Mitarbeiter der anderen Verwaltungsbereiche in der Wohngeldstelle Amtshilfe.
Für Rückfragen: Frau Pohl Tel.: 540 66 26
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