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Leverkusen, 19. September 2001

Hochwasserschutzmaßnahmen Wiesdorf und Hitdorf

Hochwasserschutzmassnahme Wiesdorf: Zum Schutz der hochwassergefährdeten Bereiche im Stadtteil Wiesdorf ist zwischen Bayergelände (Tor 8) und der Dhünnstraße eine Erhöhung des Ufers um ca. 1,0 bis 1,5 Meter (Länge ca. 270 Meter) erforderlich. Dies ist insbesondere nötig, um im Hochwasserfall ein Hinterlaufen der Schutzeinrichtungen der Bayer AG und den daraus resultierenden Umweltschäden zu verhindern. Aufgrund der Planungen zur Landesgartenschau 2005, ist es erforderlich, die technische Maßnahme in die Gesamtgestaltung der Landesgartenschau einzubinden. Geplant ist, die Zugänglichkeit zum Rhein durch eine "Rheinuferpromenade" zu realisieren. Die Stützmauer (Kaimauer) dieser "Rheinuferpromenade" soll gleichzeitig dem Hochwasserschutz dienen.

Für die technische Planung sind umfangreiche Bodenuntersuchungen und -gutachten nötig, um im Rahmen der Vorplanung sämtliche Möglichkeiten des Hochwasserschutzes diskutieren zu können. Diese wurden in der vergangenen Woche realisiert. So wurden u.a. zwei ca. 30 m tiefe Bohrungen vorgenommen, die Aufschluss über die Beschaffenheit des Bodens bis zur wasserundurchlässigen Schicht geben sollen.

Hochwasserschutzmaßnahme Hitdorf: In dieser Woche werden auch in Leverkusen-Hitdorf umfangreiche Bodenuntersuchungen durchgeführt, die für die Planung zum Hochwasserschutz notwendig sind.

Nachdem am 13. Juni in der Bürgerinformation und am 03. Juli in einem Planungsgespräch über den Hochwasserschutz in Hitdorf diskutiert wurde, ist inzwischen mit den weiteren technischen Planungen begonnen worden. Dafür sind neben der Vermessung des Geländes, die derzeit läuft, auch umfangreiche Bodenuntersuchungen und –gutachten nötig. Neben mehreren Kleinrammsondierungen werden u. a. auch zwei ca. 20 m tiefe Bohrungen durchgeführt. Diese sollen Aufschluss über die Beschaffenheit des Bodens bis zur wasserundurchlässigen Schicht geben. Die Untersuchungen laufen in Hitdorf noch bis zum 21. September.

Fotohinweis: Auf Wunsch kann zu diesen Informationen mit Frau Möller von den Technischen Betrieben(TBL) noch ein Fototermin vor Ort vereinbart werden (Telefon 02 14/4 06-66 90).

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