Europäischer Wettbewerb um Solarsiedungskonzepte mit ersten Ergebnissen

07.11.2001 | Herten

Innovative Konzepte gefordert

Die Europäische Union, das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport NRW und die Stadt Herten fördern und unterstützen zusammen mit dem niederländischen Lelystad und dem dänischen Roskilde den Wettbewerb, der das Ziel hat, dem solaren Bauen zum Durchbruch zu verhelfen.

Innovative Konzepte zur Versorgung neuer Siedlungen mit Solarenergie werden in diesem Wettbewerb gefordert, der vom Kölner Energieberatungsunternehmen Ecofys GmbH koordiniert wird, wobei das Versorgungskonzept mit einem anspruchsvollen Städtebau zu verbinden ist. Am Ende soll aber auch eine architektonische Gestaltung entwickelt werde, die vermarktbar erscheint.

Die erste Phase dieses europaweiten Wettbewerbs über das Internet, in den Herten als Standort das Gelände zwischen der Elper Straße und der Ludgeruskirche in Scherlebeck einge-bracht hat, ist inzwischen abgeschlossen. Eine mit internationalen Experten besetzte Jury tagte am 25. und 26. Oktober in Roskilde und urteilte über die vorgelegten Beiträge.

Der weitaus größte Teil der insgesamt eingegangenen Arbeiten bezog sich auf den Hertener Standort, ein deutliches Zeichen auch für seine Qualität.

Nach dem Urteil der Jury erhält nun ein Teil der beteiligten Architekten, Stadt- und Energieplaner die Gelegenheit, in der zweiten Phase des Wettbewerbs die Planungskonzepte zu vertiefen und zu konkretisieren. Zugleich müssen die Wettbewerbsteilnehmer in der zweiten Phase aber auch nachweisen, dass ein Investor die bauliche Umsetzung ihrer Planung garantiert.

Es bleibt angesichts der bisher vorgelegten Arbeiten spannend, bis im März des nächsten Jahres ein Preisgericht die endgültige Entscheidung über die Siegerbeiträge fällt.

Pressekontakt: Stadtentwicklung und Stadtplanung, Josef Haug, Telefon 02366-303419