Wenn es mal Ärger gibt...
14.12.2001 | Herten
Städtische Jugendförderung organisiert Fortbildung für Kräfte in der Übermittagbetreuung
In der Übermittagbetreuung, die an sieben Hertener Grundschulen angeboten wird, kann es bei der Vielzahl der Kinder schon einmal hektisch werden. Trotzdem geht es normalerweise ja friedlich zu, aber gelegentlich gibt es auch einmal Konflikte - Konflikte zwischen den Kindern oder Konflikte mit den Betreuerinnen.
Um darauf besser reagieren zu können, nahmen die siebzehn Betreuerinnen, die an den Grundschulen in der Übermittagbetreuung von Kindern tätig sind, an einem ganztägigen Fortbildungsprogramm teil, dem ersten dieser Art, das angeboten wurde. Von zwei Trainerinnen erhielten die Teilnehmerinnen Informationen über Aggressionen und Konflikte und konnten ihre eigenen Toleranzgrenzen kennen lernen. Mit einem De-Eskalationstraining und in Rollenspielen lernten die Teilnehmerinnen Methoden kennen, sich in Konfliktsituationen angemessen zu verhalten.
Obwohl es keine Patentrezepte gibt, war die Fortbildung für alle Teilnehmerinnen eine wichtige Erfahrung und Hilfe für die Arbeit mit den Kindern. Die meisten der Betreuerinnen sind keine Fachkräfte und zeigten sich deshalb sehr interessiert und motiviert an der Fortbildung. "Weitermachen" war deshalb der einhellige Tenor der Teilnehmerinnen, die sich auch Fortbildungsmaßnahmen zu anderen Themen wünschen.
Pressekontakt: Sylvia Steffan, Kinder- und Jugendschutz, Telefon 02366- 303197



