Böswillige Alarmierung
Einsatz der Feuerwehr
Norden.
Gleich am 1. Januar gab es eine böse Überraschung. Um 05.06 Uhr wurde der Rüstwagen der Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall nach Südarle gerufen. In einem brennenden Pkw sollten Personen eingeklemmt sein. Polizei und die ebenfalls alarmierten örtlichen Feuerwehren suchten in dem angegebenen Einsatzgebiet ohne Erfolg nach einer Unfallstelle. Daraufhin brachen der Rüstwagen und die zusätzlich aus Norden ausgerückte Drehleiter den Einsatz kurz vorm Ziel ab und kehrten zu ihrem Standort zurück. Kurze Zeit darauf meldeten auch die örtlichen Feuerwehren "Einfahrt".
Für ca. 30 Feuerwehrleute und deren Familien wurde die bei den meisten sowieso schon kurze Nachtruhe der Neujahrsnacht noch weiter verkürzt, bei der Fahrt der freiwilligen Helfer mit Privatfahrzeugen zu den einzelnen Feuerwehrhäusern sowie bei der Fahrt mit den Einsatzfahrzeugen zur angeblichen Unfallstelle war das Unfallrisiko aufgrund der Straßenverhältnisse (Schneeglätte und einsetzender Regen bei Temperaturen unter 0 Grad) wesentlich erhöht, besonders weil aufgrund der Art der Alarmmeldung höchste Eile geboten war. Menschenleben und Sachwerte wurden durch diese böswillige Alarmierung gefährdet. Hoffentlich gelingt es, den Verursacher zu finden und einer gerechten Strafe zuzuführen.
Eine Information der Freiwilligen Feuerwehr Norden.
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