Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 22. Januar 2002
Nachrichten aus der wöchentlichen Beratung des Oberbürgermeisters mit den Beigeordneten

Magdeburg. Ersatzneubau einer integrativen Kindertagesstätte in der Hellestraße. Die Verwaltung schlägt vor, auf einem Eckgrundstück an der Hellestraße/ Humboldtstraße eine integrative Kindertagesstätte zu errichten. Architektonische Besonderheit ist die Dachform des Gebäudes. Die Planungen gehen dabei von einer Galerie aus, die über einem Teil des Gruppenraumes, der Garderobe und dem Sanitärraum liegen soll. Im Inneren ist ein Spiel- und Kletterturm vorgesehen, dessen verschiedene Ebenen mit Netzen, Stiegen und Rutschen das Begegnungsspiel fördern sollen. Ein verglastes Oberteil des Turmes sorgt dabei für ausreichendes Tageslicht. In der integrativen Kita können 4 Kindergartengruppen mit jeweils 18 Kindern und 2 Krippengruppen mit jeweils 15 Kindern betreut werden.

Mit dem Ersatzneubau verfolgt die Landeshauptstadt Magdeburg das Ziel, im Einzugsbereich eine attraktive integrative Einrichtung zu bieten. Außerdem soll das geplante Gebäude zwei Kindertagesstätten und eine Kinderkrippe ersetzen und damit zu Einsparungen im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt beitragen. Von der Schließung betroffen wären die Kindertagesstätten in der Lennéstraße 1, in der Sternstraße 19b und die Kinderkrippe in der Einsteinstraße 13a. Die Kindertagesstätte in der Lennéstraße wäre als integrative Kindereinrichtung weniger geeignet, weil das Gebäude über mehrere Etagen verfügt und die dortige Kapazität zu gering ist. Die Kindertagesstätte in der Sternstraße ist marode und stark sanierungsbedürftig. Die Kinderkrippe in der Einsteinstraße verfügt über einen zu kleinen Außenbereich.

Die Gesamtkosten für den Neubau werden mit 2.398.400 EUR beziffert. Weil das Land Sachsen-Anhalt die Förderung von 1.199.200 EUR signalisiert hat und aus einer Erbschaft zweckgebundene Mittel in Höhe von 690.500 EUR zur Verfügung stehen, würde die Stadt mit 508.700 EUR nicht mal ein Viertel der Summe tragen müssen. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung steht im Februar auf der Tagesordnung der entsprechenden Ausschüsse. Der Stadtrat muss im März eine Entscheidung treffen.

Sanierung der Schul- sportanlage Windmühlenstraße. Die Verwaltung schlägt vor, die Sporthalle der Sekundarschule "August Bebel" in der Windmühlenstraße umfassend zu sanieren. Damit sollen bauphysikalische und sicherheitstechnische Mängel behoben werden. Unter anderem sind Verbesserungen der Baukonstruktion und der technischen Anlagen geplant. Nach den Vorstellungen der Verwaltung soll beispielsweise der beschädigte Parkettboden durch einen flächenelastischen Sportboden ersetzt werden. Vorgesehen ist auch eine komplette Erneuerung der Sanitär-, Lüftungs- und Heizungsanlagen. Die Warmwasser-aufbereitung soll durch Solarenergie erfolgen. Der Einsatz dieser umweltfreundlichen Energieform ermöglicht einen deutlichen Wärmegewinn und niedrigere Betriebskosten. Insgesamt will die Verwaltung in die Sanierung der Sporthalle 848.000 EUR investieren. Zunächst wurde die entsprechende Drucksache zur weiteren Beratung in die Ausschüsse verwiesen. Abschließend muss der Stadtrat über das Vorhaben auf seiner Sitzung im März abstimmen.

Fortsetzung der Generalsanierung des Schulkomplexes Salzmannstraße 9 für die Berufsbildende Schule VII. Die Verwaltung möchte die Generalsanierung des Schulkomplexes in der Salzmannstraße 9 für die Berufsbildende Schule VII fortsetzen. Zwischen 1997 und 1999 wurden an diesem Standort bereits 2.311.039 EUR in die Sanierung des Daches, der Fenster und der Heizungsanlage investiert.

Bei den nun vorgesehenen Baumaßnahmen sind die Instandsetzung und der Ausbau des Schulgebäudes und des Pausenhofes, die Sanierung der großen Turnhalle und des WC-Gebäudes sowie der Neubau eines Kleinfeld-Sportplatzes und eines Parkplatzes mit 78 Stellplätzen geplant. Ein weiteres Gebäude soll zu einer Werkstatt für Holzarbeiten umgebaut werden. Wenn der Stadtrat dem Vorhaben zustimmt, kann mit den Sanierungsarbeiten 2003 begonnen werden.

Nach Abschluß der Komplettsanierung im Jahr 2005 sollen die bisherigen Außenstellen der BbS VII in der Leibnitzstraße 23, der Brandenburger Straße 8 und der Halberstädter Straße 185 geschlossen werden, wobei das Gebäude in der Leibnitzstraße ab Juli 2005 als Standort für die Städtische Volkshochschule vorgesehen ist.

Die BbS VII nimmt innerhalb der berufsbildenden Schulen in der Landeshauptstadt Magdeburg eine Sonderstellung ein. Sie entstand aus der früheren Zentralen Berufshilfsschule und setzt die lange Tradition der Berufsausbildung für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf fort. Die Schule widmet sich schwerpunktmäßig der beruflichen und sozialen Eingliederung von Jugendlichen, die nach 9 Schuljahren ohne Abschluss die Sekundarschule oder die Sonderschule für Lernbehinderte verlassen.

Jahresabschlüsse von Unternehmen mit städtischer Beteiligung. Der Oberbürgermeister und die Beigeordneten haben auf ihrer heutigen Sitzung die Jahresabschlüsse 2000 von Unternehmen mit städtischer Beteiligung zur Kenntnis genommen. Besprochen wurden die Bilanzen der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg GmbH (WOBAU), der Gesellschaft für Innovation, Sanierung und Entsorgung GmbH (GISE), der Parkraum Magdeburg GmbH und der Betreibergesellschaft Forschungs- und Entwicklungszentrum Magdeburg GmbH (FEZM). Thema war auch der vorliegende Jahresabschluss für 1999 der Bundesgartenschau Magdeburg 1999 GmbH (BUGA). Alle Bilanzen waren zuvor von unabhängigen Wirtschaftsrevisoren geprüft worden. Die Jahresabschlüsse werden in den kommenden Wochen auch Thema in den zuständigen Ausschüssen und im Stadtrat sein.

Neubesetzung in Aufsichtsräten von Gesellschaften mit städtischer Beteiligung. Der Oberbürgermeister entsendet gemäß § 119 Gemeindeordnung des Landes Sachsen-Anhalt folgende Beigeordnete und Mitarbeiter als städtische Vertreter in die Aufsichtsräte von Unternehmen mit städtischer Beteiligung:

Dr. Klaus Puchta - als städtischen Vertreter in den Aufsichtsrat der Magdeburger Hafen GmbH,

als städtischen Vertreter in den Aufsichtsrat der Magdeburger Messebetriebsgesellschaft mbH & Co. KG

und

als städtischen Vertreter in den Aufsichtsrat der Magdeburg Marketing, Kongress und Tourismus GmbH.

Jörg Böttcher - als städtischen Vertreter in den Aufsichtsrat der Betreibergesellschaft Forschungs- und Entwicklungszentrum Magdeburg mbH

Neubesetzung in der Gesellschafterversammlung von Unternehmen mit städtischer Beteiligung. Der Oberbürgermeister entsendet gemäß § 119 Gemeindeordnung des Landes Sachsen-Anhalt folgende Beigeordnete und Mitarbeiter als städtische Vertreter in die Aufsichtsräte von Unternehmen mit städtischer Beteiligung:

Dr. Rüdiger Koch - als städtischen Vertreter in die Gesellschafterversammlung der Zentrum für Neurowissenschaftliche Innovation und Technologie (ZENIT) GmbH,

Werner Kaleschky - als städtischen Vertreter in die Gesellschafterversammlung der Flughafen Magdeburg GmbH

Günter Klaffehn - als städtischen Vertreter in die Gesellschafterversammlung der GISE-Gesellschaft für Innovation, Sanierung und Entsorgung mbH

als städtischen Vertreter in die Gesellschafterversammlung der AQB Gemeinnützige Gesellschaft für Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung mbH als städtischen Vertreter in die Gesellschafterversammlung der SGM Sanierungsgesellschaft Magdeburg mbH i.L. und

als städtischen Vertreter in die Gesellschafterversammlung der Zentrum für Produkt-, Verfahrens- und Prozeßinnovation GmbH

Für Rückfragen: Tel.: 0391/540 27 69 Tel.: 0391/540 27 17

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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
FAX: (03 91) 5 40 21 27
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