Bocholt, 23. Januar 2002
Stadt beteiligt sich am Innovationszentrum "InnoCent Bocholt"
Enge Anbindung an Technologiepark und Fachhochschule
Bocholt (pd).
Die Stadt Bocholt wird sich an der Gründung und dem Betrieb eines vorgesehenen Innovationszentrums, das unter dem Namen "InnoCent Bocholt GmbH" im Technologiepark Bocholt angesiedelt werden soll, mit einer Stammeinlage von 100.000 Euro beteiligen. Das beschloss der Rat der Stadt Bocholt in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.
Der Technologiepark als Gebiet im Osten der Stadt wurde speziell für Unternehmen entwickelt, die technologie- und wirtschaftswissenschaftlich ausgerichtet sind und deren Leistungs- bzw. Produktschwerpunkte z.B. in den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaft, insbesondere Marketing und Informatik liegen.
Mit der Entwicklung des Technologieparks entstand die Idee, in direkter Nähe zur Fachhochschule Gelsenkirchen/Abteilung Bocholt ein Technologie/Gründerzentrum zu installieren. Auf Initiative der Stadtsparkasse Bocholt in Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken, der Fachhochschule Gelsenkirchen/Abteilung Bocholt und der Stadt Bocholt wurde nunmehr ein Modell entwickelt, ein sogenanntes Innovationszentrum in Form einer GmbH zu errichten und zu betreiben, wobei eine Trägerschaft in einer Mischung aus öffentlicher und privater Träger vorgesehen ist.
Drei wesentliche Ziele werden dabei verfolgt: 1. Die Einbeziehung von Unternehmen aus der Region soll Gewähr dafür bieten, dass eine praxisbezogene und langfristige strategische Ausrichtung auf Technologien mit hoher Dynamik stattfindet. 2. Interessierte Jungunternehmer sollen mit Unterstützung des Innovationszentrums sowie durch die Einbindung der hiesigen Unternehmen animiert werden, den Schritt zur Existenzgründung zu wagen. 3. Die Dreierkombination Technologiepark, "InnoCent" und Fachhochschule Gelsenkirchen/Abteilung Bocholt sollen vielseitige Impulse für die regionale, aber auch grenzüberschreitende Wirtschaft geben.
Die Beurkundung des Gesellschaftervertrages ist für den 31. Januar vorgesehen. Neben der Stadt Bocholt sind auch der Kreis Borken, die Bocholter Energie- und Wasserversorgung, die Stadtsparkasse Bocholt sowie fünf Privatunternehmen beteiligt. Die Gesamtinvestition wird mit 818.000 Euro veranschlagt.
Auch die BEW soll sich nach dem Willen der Stadtverordneten an der Gründung beteiligen. Die Stammeinlage der BEW soll ebenfalls 100.000 Euro betragen.