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Ostfriesland beim Wettbewerb "Regionen aktiv" weiter vertreten


Landwirtschaft soll gefördert werden.
12. Februar 2002

Leer/Aurich -Die Region Ostfriesland ist in dem Wettbewerb "Regionen aktiv" der Bundesregierung unter etwa 220 Bewerbern für die zweite Stufe des Verfahrens mit noch 33 Bewerbern ausgewählt worden. Jetzt geht es darum, das ostfriesische Potenzial für die zweite Stufe der Bewerbung deutlich zu machen. Darauf weist die Kreisverwaltung in Leer hin.

Die Vereine "Ostfriesland schmeckt nach Meer e.V." und "ONNO e.V., Ökologisches Unternehmensnetzwerk", gemeinsam mit den Landkreisen Aurich und Leer laden deshalb alle Interessierten zu einer Tagung mit dem Thema "Regionen aktiv - kann die Landwirtschaft in Ostfriesland durch Regionalisierung gefördert werden?" am Montag, den 18. Februar 2002, um 19 Uhr im Ständesaal der Ostfriesischen Landschaft, Georgswall 1, in Aurich ein. Die Veranstalter hoffen durch die Mitarbeit aller interessierten Institutionen und Bürgerinnen und Bürger konkrete Projekte zur Modellregion Ostfriesland entwickeln zu können.

Zu den Hintergründen des ostfriesischen Beitrags führt die Kreisverwaltung weiter aus: Unser Landschaftsbild ist Ausdruck der ostfriesischen Identität und in touristischer Hinsicht ein grundlegender Wirtschaftsfaktor. Die von der Landwirtschaft geprägte Kulturlandschaft kann aber nur durch eine flächendeckende Bewirtschaftung erhalten werden. Da am zukünftigen Weltmarkt die landwirtschaftlichen Erzeugnisse in Teilen nicht mehr wettbewerbsfähig sein werden, muss es gelingen, das Nachfragepotenzial an regionalen Gütern in der Region selbst und darüber hinaus zu erhöhen. Entscheidendes Qualitätsmerkmal ist dabei der Gesichtspunkt des Verbraucherschutzes, aber auch Tierschutz und Umwelt spielen eine wichtige Rolle. Diese besondere Qualität muss dem Verbraucher durch eine wirkungsvolle Marketingstrategie vermittelt werden, wenn er denn sein Einkaufsverhalten verändern soll. Mit dem ostfriesischen Beitrag soll etwas für die Wirtschaft, die Umwelt und die Menschen in der Region erreicht werden. Gleichzeitig sollen andere Regionen hiervon lernen können und von den regionalen Ansätzen Hinweise für Veränderungen in der Agrarpolitik ausgehen.

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