Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 13. Februar 2002
Start der Umbauarbeiten in der Einwohnermeldeabteilung
Mehr Servicefreundlichkeit für Magdeburg

In der Einwohnermeldeabteilung der Landeshauptstadt Magdeburg starten in diesen Tagen umfangreiche Umbauarbeiten. Der Leiter der Einwohnermeldeabteilung, Frank Ehlenberger, stellte das Bauvorhaben heute der Presse vor. Den Bauplänen zufolge wird der bisherige Bereich des Haupteinganges völlig neu gestaltet. "Türen und Wände aus Glas und ein großzügiger Aufenthaltsraum als Wartefläche werden den optischen Gesamteindruck im Inneren des Hauses positiv aufwerten", so Frank Ehlenberger. "Damit wird die Ein- und Ausgangssituation entspannter und angenehmer."

Eine optische Veränderung gibt es auch beim Zugang zu den einzelnen Serviceplätzen. So wird die bisherige Wand zwischen dem Großraumbüro und dem Gang im Erdgeschoss durch großzügige Glastüren ersetzt. Damit soll auch ein Stück Anonymität aufgehoben werden. Der bisherige Informationsbereich im Erdgeschoss bleibt an seinem jetzigen Standort. Hier bekommen die Besucher auf Wunsch erste Auskünfte und die richtigen Ansprechpartner mitgeteilt.

Im nördlichen Trakt des Gebäudes haben die Umbauarbeiten bereits begonnen. Dort entsteht ein völlig neues Treppenhaus mit einem separaten Eingang. Anstelle des bisherigen WC-Bereiches, der bereits vollständig entkernt wurde, entstehen auf allen Etagen neue Sanitäranlagen mit modernen Entlüftungssystemen. Im Erdgeschoss ist nach dem Umbau außerdem ein behindertengerechter Toilettenbereich zu finden. "Damit verbessern wir auch die Bedingungen für Rollstuhlfahrer, die dann in der Einwohnermeldeabteilung alle Serviceleistungen ohne Barrieren in Anspruch nehmen können", betont Frank Ehlenberger.

Vor dem Gebäude ist der Beginn der Baumaßnahmen derzeit schon durch eine Abzäunung zu erkennen. Das bisherige Hochbeet weicht hier einer neuen, optisch ansprechenden Bepflanzung. Daneben entstehen neue Fahrradständer und Anleinmöglichkeiten für Hunde. In den Umbau der Einwohnermeldeabteilung werden insgesamt rund 1,1 Millionen Euro investiert. Während der Bauzeit wird es für die Besucher so gut wie keine Einschränkungen geben. "Bis zum 31.12.2002, dem voraussichtlichen Ende der Arbeiten, werden wir wahrscheinlich nicht mehr als vier Tage schließen müssen", erklärt Abteilungsleiter Ehlenberger. "Die entsprechenden Tage werden wir vorher rechtzeitig bekannt geben." Nach Abschluss des Umbaus gestaltet sich der Aufenthalt für die Besucher übersichtlicher und angenehmer.

Mit den diesjährigen Baumaßnahmen wird die funktionelle Anpassung des Gebäudes weiter fortgesetzt. "In den vergangenen Jahren erfolgte bereits eine Trennung der Versorgungsleitungen zwischen unserem Haus und dem angrenzenden Gebäude des Polizeireviers Mitte", informiert Frank Ehlenberger. Während bis zum Jahr 2000 die Abrechnungen für Strom, Wasser und Abwasser für beide Häuser pauschal erfolgten, hat das Gebäude der Einwohnermeldeabteilung seit der Trennung der Versorgungsleitungen separate Zähler. Für die Folgejahre wird nicht zuletzt aus diesem Grund mit deutlichen Einsparungen bei den Nebenkosten gerechnet.

In einem Teil des städtischen Gebäudes wird das Polizeirevier Mitte auch weiterhin einige Büros nutzen. "Die Polizei hat ein Nutzungsrecht auf das komplette 4. Obergschoss und auf die Hälfte der 3. Etage", so Frank Ehlenberger. Dies wurde bei der Eigentumsübergabe durch das Land im Dezember 1998 vertraglich festgehalten. Während das im Breiten Weg stehende Gebäude seit jenem Jahr der Landeshauptstadt Magdeburg gehört, ist das angrenzende Haus des Polizeireviers in der Haeckelstraße Eigentum des Landes.

Auch nach dem Umbau soll der Service in der Einwohnermeldeabteilung weiter verbessert werden. Während für Zahlungen von Gebühren bereits seit längerer Zeit die EC-Karte genutzt werden kann, ist für die Zukunft die Einführung weiterer Zahlungsmethoden vorgesehen. Die Voraussetzungen dafür werden voraussichtlich Ende 2003 geschaffen.

Hintergrundinformationen zur Einwohnermeldeabteilung Die Einwohnermeldeabteilung des Ordnungsamtes der Landeshauptstadt Magdeburg ist unter anderem für das Pass- und Meldewesen, Namensänderungs-verfahren und Namensangelegenheiten, Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsverfahren sowie für Ausländer- und Asylangelegenheiten zuständig. Derzeit arbeiten in dem Gebäude am Breiten Weg 50 Mitarbeiter. Im Jahr 2001 stellten diese beispielsweise 157.722 Lohnsteuerkarten aus und erteilten 160.676 Melderegisterauskünfte. Außerdem wurden im Magdeburg im zurückliegenden Jahr insgesamt 27.700 Personalausweise und 13.168 Reisepässe beantragt.

Bei Rückfragen: 0391/5 40 27 17

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