Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters vom 12.03.2002
Magdeburg.
Jahresabschluss 2000 der AQB
Die Beigeordnetenrunde hat den geprüften und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss 2000 der Gemeinnützigen Gesellschaft für Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung mbH (AQB) zur Kenntnis genommen. Die AQB hat im Jahr 2000 einen städtischen Zuschuss in Höhe von 4,15 Mio. DM erhalten, geplant waren 4,599 Mio. DM. Die Verwaltung schlägt vor, den nicht verrechneten Zuschuss in den städtischen Haushalt zurück zu führen. Nach Beratung in den Ausschüssen liegt die Drucksache am 11. April dem Stadtrat vor.
Änderung des F-Planes
Die Verwaltung hat die während der Auslegung des Entwurfes zur 3. Änderung des Flächennutzungsplanes eingegangenen Anregungen und Hinweise abgewogen und schlägt dem Stadtrat vor, den F-Plan entsprechend den Planungen zu ändern. Die Änderung betrifft das Gebiet nördlich der Salbker Chaussee und südlich des Hopfengartens. Die Fläche soll zur Verlängerung der Straßenbahntrasse in Richtung Bördepark vorgehalten werden. Die Fläche ist bisher als gewerbliche Baufläche ausgewiesen und soll muss künftig als Grünfläche dargestellt werden. Über die Änderung des F-Planes muss der Stadtrat abschließend entscheiden.
Brücke Fermersleber Weg wird saniert
Noch in diesem Jahr soll eine weitere Brücke des Magdeburger Rings saniert werden, die Brücke über den Fermersleber Weg. Sie ist Bestandteil der Nord-Süd-Verbindung des Magdeburger Rings (Schnellstraße E49). Die Brücke hat nur eine Abfahrt von der Nordfahrtrichtung auf den Fermersleber Weg, Richtung Sudenburg oder Universitätsklinikum.
Das Bauwerk wurde 1974 errichtet. Im Rahmen der letzten Brückenhauptprüfung im November 2000 wurden erhebliche Mängel festgestellt, die eine Instandsetzung erforderlich machen. Entsprechend der Entwurfsplanung sind folgende Sanierungsmaßnahmen vorgesehen:
- Abtragen des vorhandenen Fahrbahnbelages
- Druckbetonausgleich
- Erneuerung der Fahrbahnübergänge
- Aufbringen des neuen Fahrbahnbelages (Gussasphalt)
Im Ergebnis der Entwurfsplanung wurde eine Kostenberechnung vorgenommen und ein Gesamtaufwand von 920.700 EUR ermittelt. Dabei gliedert sich die Baumaßnahme in zwei Abschnitte:
- 1. Bauabschnitt: Westliche Fahrbahnsanierung (Richtung Süd) 504.000 EUR
- 2. Bauabschnitt: Östliche Fahrbahn (Richtung Nord) 386.000 EUR
- davon Planungsleistungen 1. und 2. Bauabschnitt im
Haushaltsjahr 2001 30.700 EUR
Im Jahr 2002 soll der erste Bauabschnitt beauftragt werden, 2003 der zweite. Die Kosten für das Gesamtbauvorhaben werden zu 75 % vom Land gefördert. Nach Beratung in den Ausschüssen muss der Stadtrat endgültig grünes Licht für das Vorhaben geben.
Elbeschwimmhalle soll Strömungskanal
und Athletikhalle bekommen
Die Elbeschwimmhalle, als Teil des Olympiastützpunktes Magdeburg Trainingsstätte der Schwimmer des SCM ist, soll bei der aktuell laufenden Sanierung auch eine Athletikhalle bekommen. Außerdem soll der Strömungskanal saniert werden. Beide Anlagen sind für den Hochleistungssport unverzichtbar. Die Kosten in Höhe von 2,815 Mio. Euro werden zu 100 % vom Bund und vom Land Sachsen-Anhalt übernommen. Allerdings muss der Stadtrat zunächst entscheiden, ob die HU-Bau für die Elbeschwimmhalle um die Positionen Strömungskanal und Athletikhalle erweitert wird.
Wohnumfeldverbesserung in Olvenstedt
Die Landeshauptstadt Magdeburg will auch in diesem Jahr Mittel aus dem Förderprogramm "Städtebauliche Erneuerung und Weiterentwicklung großer Wohngebiete" beantragen. Mit den Geldern sollen im Stadtteil Neu-Olvenstedt
- Arkaden vor den Geschäften am Marktplatz Olven 1
- der Parkweg teilweise neu gestaltet werden
- der Rad- und Gewhweg am Bruno-Taut-Ring neu gestaltet und Pkw-Stellplätze geschaffen werden.
Die Mittel müssen in diesem Jahr beantragt werden, damit sie im kommenden Jahr zur Verfügung stehen.
Bebauung am Stern
Die Einkaufsmöglichkeiten am Stern in Olvenstedt sollen erweitert werden. Ein Investor hat eine entsprechende Bauvoranfrage dazu gestellt. Geplant ist, den jetzt schon vorhandenen Einzelhandelsmarkt (REWE) zu erweitern, den Getränkemarkt auszugleidern und in einem noch zu errichtenden Neubau unterzubringen und ein Textilgeschäft zu etablieren. Obwohl die im B-Plan für dieses Areal vorgeschriebenen Festsetzungen hinsichtlich der Einzelhandelsflächen überschritten werden, bestehen aus Sicht der Verwaltung keine Bedenken gegen eine Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten an dieser Stelle, sofern die laut B-Plan zulässige Gesamtverkaufsflächenzahl von 2000 qm nicht überschritten wird.
Für Rückfragen: Tel.: 0391/540 27 69
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