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Vortrag über die Goethe-Freundin Amaliavon Gallitzin im Stadtmuseum
Borken - 18. März 2002. "Meine Seele ist auf der Spitze meiner Feder" - Die Goethe-Freundin Amaliavon Gallitzin und der "Kreis von Münster" im Portrait.
Einen Vortrag, der das ungewöhnliche Leben von Amaliavon Gallitzin im regional- und kulturgeschichtlichen Kontext ihrer Zeit vorstellt, hält die Historikerin Dr. Petra Schulz am Mittwoch, den 20. März um 20.00 Uhr im Stadtmuseum Borken.
Ende des 18. Jahrhunderts blickte das kulturelle Deutschland mehrfach interessiert auf das angeblich so provinzielle Westfalen. Der Grund dafür war eine bemerkenswerte Frau: Amalia Fürstin von Gallitzin. Sie galt als Goethe-Freundin, "Schulmeisterin Westfalens" und "Mutter der Armen". Ihr unkonventioneller Lebensstil bewegte die Gemüter ihrer Zeitgenossen. Zusammen mit Franz Freiherr von Fürstenberg bildete sie den Mittelpunkt des kulturell bedeutsamen "Kreises von Münster". In ihrem "westfälischen Salon" diskutierten sie über Pädagogik, Philosophie und Theologie und pflegten enge Kontakte zu den Geistesgrößen der Zeit.
Mitveranstalter ist die Volkshochschule Borken, der Eintritt beträgt 3 €.
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