Stadtumbau bleibt weiterhin Schwerpunkt
Jahresbilanz 2001 des Stadtplanungsamtes
Magdeburg.
"Absoluter Arbeitsschwerpunkt im Stadtplanungsamt war im vergangenen Jahr die Erarbeitung des Konzeptes zum Stadtumbau, um den Wohnungsleerstand mittel- und langfristig zu reduzieren", zieht der Amtsleiter Dr. Eckhart Peters Bilanz für seinen Verantwortungsbereich. Dazu wurden der Wohnungsleerstand in Magdeburg analysiert und - in enger Kooperation mit den Wohnungseigentümern - Strategien zu seiner Reduzierung entwickelt. "In den kommenden Jahren wird der Stadtumbau fast alle Bereiche der Stadtplanung betreffen und damit die größte Herausforderung für Stadtplaner, Architekten und Wohnungseigentümer sein", blickt der Amtsleiter voraus.
Städtebauförderung/Haushalt
Im Bereich des Vermögenshaushaltes wurden über Förderprogramme von EU, Bund und Land sowie über eine städtische Förderrichtlinie im Jahr 2001 rund 26 Millionen DM umgesetzt. "Allein für das Sanierungsgebiet Buckau wurden rund 9,1 Millionen Mark bereitgestellt", nennt Dr. Eckhart Peters ein wichtiges Förderbeispiel. Mehr als 6,7 Millionen DM wurden beispielsweise für Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung mehrerer Magdeburger Stadtteile verwendet. Weitere 5,9 Millionen DM flossen in den städtebaulichen Denkmalschutz. Für den Zentralen Omnibusbahnhof und den Stadtplatz am Hauptbahnhof verwendete die Landeshauptstadt Magdeburg im vergangenen Jahr mehr als 1,6 Millionen DM. 164.000 DM wurden für die Instandsetzung von Kulturdenkmalen ausgegeben. Knapp 14.000 DM erhielt Beyendorf aus dem Dorferneuerungspropgramm.
Vorbereitende Bauleitplanung
Die Bauleitplanung ordnet die städtebauliche Entwicklung. Die erste Stufe ist dabei die vorbereitende Bauleitplanung. Diese Abteilung des Stadtplanungsamtes erarbeitete den Flächennutzungsplan der Landeshauptstadt Magdeburg. Der Plan unterliegt ständigen inhaltlichen und redaktionellen Anpassungen und Änderungen. Hierzu zählt zum Beispiel die Berücksichtigung von Beyendorf, das im vergangenen Jahr eingemeindet wurde. "Das Regierungspräsidium hatte im Dezember 2001 die 2. Änderung des Flächennutzungsplanes genehmigt. Im zurück liegenden Jahr begannen außerdem 16 weitere Änderungsverfahren", so der Amtsleiter.
Erfolgreich beendet wurde im Jahr 2001 das 1994 begonnene URBAN-Förderprogramm für den Stadtteil Cracau. Insgesamt rund 35,8 Millionen Mark sind hier für den wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung sowie zur Verbesserung des Wohnumfeldes umgesetzt worden, davon rund 2,4 Millionen DM im vergangenen Jahr. In der vorbereitenden Bauleitplanung des Stadtplanungsamtes wird zudem das Stadtteilmanagement für Olvenstedt mitbetreut. Der Stadtteil ist in das Förderprogramm "Städtebauliche Erneuerung und Weiterentwicklung großer Wohngebiete" einbezogen.
Freiraum- und Landschaftsplanung
Zu den Schwerpunkten bei der Freiraum- und Landschaftsplanung zählten im Jahr 2001 die Erarbeitung und Betreuung von Grünordnungsplänen (Wohngebiet Zuckerbusch-Ost und Stemmerner Straße), die Änderung des Landschaftsplanes im Bereich Eulenberg (Angebotsflächen BMW), die Betreuung von Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren (Ernst-Grube-Stadion, Rogätzer Straße, Diesdorf), die Städtebauliche Standortrecherche zum Neubau des Tierheims, die Erarbeitung und Betreuung von Freiraumplanungen (Universitätsplatz, Russisch-Orthodoxe Kirche, Breiter Weg/Nordabschnitt, Buttergasse, Neustädter Feld), städtebauliche Abstimmungen (Umwelt- und Freiraumfragen mit anderen Ämtern, Kleingartenbelange), Entwürfe von landschaftsplanerischen Entwicklungskonzeptionen (Barleber See II, Neustädter See II), die Mitwirkung in ämterübergreifenden Arbeitsgruppen ("Spielraum Stadt", "Öffentliches Grün" und "Ausgleichsflächenmanagement") und die Erarbeitung der Wettbewerbsunterlagen zur Teilnahme der Landeshauptstadt Magdeburg am Bundeswettbewerb "Unsere Stadt blüht auf".
Stadtteilentwicklung/Sonderaufgaben
Die Erarbeitung des Stadtumbaukonzeptes und des "Förderkataloges zur städtebaulichen Bewertung von Maßnahmen bei der Beantragung von Wohnungsbaufördermitteln des Landes Sachsen-Anhalt" stellten die Schwerpunkte in diesem Sachgebiet dar. "Das Konzept und der Katalog dienen als Instrumente zur städtebaulichen Bewertung künftiger Maßnahmen der Wohnungseigentümer zur Reduzierung des Wohnungsleerstandes. Dies betrifft sowohl Rückbau und Abriss als auch Modernisierung", so Dr. Eckhart Peters.
Die Entwicklung des Stadtumbaukonzeptes wurde durch die Situation des Wohnungsmarktes und den politischen Auftrag des Stadtrates maßgeblich ausgelöst und unterstützt. Datengrundlage sind Erhebungen über den Bestand, den Leerstand und den Zustand der Wohnungen. Für den Bereich der Wohnungsgenossenschaften und der Wohnungsbaugesellschaft werden diese Daten halbjährlich aufgenommen und verarbeitet. Mit der Erhebung im Sektor der Privateigentümer konnte im Dezember 2001 im Rahmen einer AB-Maßnahme begonnen werden. Unter Berücksichtigung dieser Daten wurde eine gesamtstädtische Konzeption erarbeitet.
"Im Juni 2001 beschloss der Stadtrat das vorläufige Ergebnis", blickt der Amtsleiter auf das vergangene Jahr zurück. "Das Grobkonzept wurde in Gesprächen mit den betroffenen Eigentümern - insbesondere den Wohnungsunternehmen - sowie mit den beteiligten Ämtern vertieft und zum Stadtumbaukonzept weiterentwickelt. Um über geplante Maßnahmen zum Abriss und Rückbau zu informieren, hatte das Stadtplanungsamt auch zu Bürgerversammlungen eingeladen."
Zu Beginn des Jahres 2001 hatte das Land Sachsen-Anhalt die Entwicklung eines Instrumentes angeregt, das eine einheitliche städtebauliche Bewertung bei der Beantragung von Städtebau- und Wohnungsbaufördermitteln ermöglicht und gleichzeitig Prioritäten in der Förderung festlegt. Dabei wird von der bisherigen Vergabe der Fördermittel nach dem so genannten "Windhundprinzip" (Fördermittelbewilligung nach dem Posteingang) Abstand genommen. Unter dieser Maßgabe entstand in Abstimmung mit den Wohnungsunternehmen, dem Landesförderinstitut und der Wohnungsbauförderstelle der Förderkatalog zur städtebaulichen Bewertung von Maßnahmen bei der Beantragung von Wohnungsbaufördermitteln, der im Januar 2002 vom Stadtrat beschlossen wurde.
Sonderplanungen
Innerhalb des Bereiches Sonderplanungen beteiligte sich das Stadtplanungsamt an der Weiterentwicklung von Standortbereichen im Stadtpark Rothehorn (Hyparschale, Stadthallenareal, Winterhafen, Konzept zum Inline-Skating). Außerdem unterstützten die Mitarbeiter im vergangenen Jahr die Präzisierung des Tourismus-Leitkonzeptes.
Öffentlichkeitsarbeit
"Die Arbeit des Stadtplanungsamtes wird durch eine aktive Öffentlichkeitsarbeit begleitet", betont der Amtsleiter. So erschienen allein im vergangenen Jahr acht Broschüren der "Weißen Reihe". Darin werden geschichtliche Hintergründe und wichtige stadtplanerische Vorhaben erläutert. Im Jahr 2001 wurde unter anderem eine Broschüre über die Geschichte des Magdeburger Domplatzes gestaltet. Ebenfalls veröffentlicht wurden das Magdeburger Märktekonzept und der Denkmalpflegeplan. Das Stadtplanungsamt hat im Jahr 2001 auch einen Luftbildkalender herausgegeben, die Redaktion des Buches "Magdeburg - Städtebau und Architektur" übernommen, mehrere Ausstellungen durchgeführt und ein Podiumsgespräch organisiert.
Verbindliche Bauleitplanung
Die zweite Stufe der Bauleitplanung ist die verbindliche Bauleitplanung. In dieser Abteilung werden Bebauungspläne er- und bearbeitet. Planerische Vorstellungen werden unter Abwägung privater und öffentlicher Interessen umgesetzt. Damit wird konkretes Baurecht geschaffen.
Bebauungspläne
Schwerpunkte der Arbeit waren Planungen für die Ansiedlung von Arbeitsplätzen, die Schaffung von städtischem Wohnbauland und die Gestaltung von Infrastrukturvorhaben und Zentrumsausbildung. Neben 14 Aufstellungsbeschlüssen für B-Pläne und 14 Änderungsbeschlüssen erarbeitete die Abteilung 19 Auslegungsbeschlüsse. Sieben Bebauungspläne wurden zur Satzung gebracht. Daneben wurden die B-Pläne "Rothensee", "SKET-Nordareal" und "Salbker Chaussee/Nord" aktualisiert.
"Seit 1991 wurden 336 Bebauungsplanverfahren eingeleitet, 197 Entwürfe zu Bebauungsplänen und vorhabenbezogenen Bebauungsplänen öffentlich ausgelegt, 134 Bürgerversammlungen zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung durchgeführt sowie 85 Satzungen zu Bebauungsplänen und zu vorhabenbezogenen Bebauungsplänen beschlossen", erklärt der Amtsleiter.
Nach wie vor ist auch die Beteiligung bei Bauvoranfragen und Baugenehmigungen ein wesentlicher Teil der Abteilungsarbeit. Im vergangenen Jahr wurden 284 Stellungnahmen zu Bauvoranfragen, 1285 Stellungnahmen zu Baugenehmigungen, 292 Stellungnahmen zu Regelanfragen und 618 Stellungnahmen zu Werbeanlagen abgegeben.
Weitere Schwerpunkte waren die Bearbeitung des B-Planes Ernst-Grube-Stadion, die Präsentation eines Videos zur Visualisierung der Neugestaltung der Regierungsstraße, erste Planungsarbeiten zum Komplex Franckestraße, die Umsetzung der Machbarkeitsstudie zum Elbebahnhof in einem B-Plan-Vorentwurf und die Standortsicherung für den Neubau der Russisch-Orthodoxen Kirche.
Zur Prüfung gesetzlicher Vorkaufsrechte wurden im zurückliegenden Jahr 999 Vorgänge mit Anfragen zum allgemeinen Vorkaufsrecht, zum besonderen Vorkaufsrecht und zu Genehmigungen nach besonderem Städtebaurecht sowie Denkmalrecht bearbeitet.
Verkehrsplanung:
Erarbeitung von Konzeptionen
"In der Abteilung Verkehrsplanung des Stadtplanungsamtes hatten im vergangenen Jahr die Überarbeitungen des Nahverkehrsplanes und der ÖPNV-Konzeption einen besonderen Stellenwert", so Dr. Eckhart Peters. "Hierbei wurden vor allem die Themen Park and Ride, Marketing, Organisation, Konzept und alternative Bedienformen berücksichtigt. Darüber hinaus wurden eine Haltestellenanalyse erstellt und Vorschläge zur Verbesserung für das gesamte Liniennetz unterbreitet. Der Stadtrat hat den Nahverkehrsplan am 07.02.02 und die ÖPNV-Konzeption am 07.03.02 verabschiedet." Außerdem entwickelte die Abteilung Verkehrsplanung Konzepte für weitere Tempo 30-Zonen (Sudenburg, Olvenstedter Straße) und eine Studie für eine Radstation am Hauptbahnhof.
Erarbeitung von Vorplanungen
Um das Straßenhauptnetz weiter auszubauen, erstellte die Abteilung Vorplanungen für den Universitätsplatz, für den Ausbau des Schleinufers, für die Rampe Lemsdorfer Weg/Magdeburger Ring sowie für den Ausbau der Bundesstraße 1 (Neuer Renneweg zwischen Olvenstedter Chaussee und Weizengrund).
Stadterneuerung/Sanierung
Einer der Schwerpunkte dieser Abteilung lag bei den Sanierungen des historischen Stadtkerns im Bereich des Domplatzes und des südlichen Stadtzentrums. Hier wurden im Rahmen des Programms "Städtebaulicher Denkmalschutz" im vergangenen Jahr Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von etwa 5,9 Millionen DM gefördert. Davon wurden rund 4,7 Millionen DM in öffentliche Baumaßnahmen investiert. "Für die denkmalgerechte Sanierung von Hochbauten standen etwa 888.000 DM zur Verfügung. Rund 345.000 DM wurden für Planungsleistungen, Gutachten und die archäologische Begleitung bereitgestellt", zieht Dr. Eckhart Peters Bilanz. "Weitere Schwerpunkte bei der Stadterneuerung waren 2001 das Sanierungsgebiet Buckau sowie die Stadtteile Brückfeld, Kannenstieg, Neustädter See, Olvenstedt und das Neustädter Feld."
Sanierungsgebiet Buckau
Seit Aufnahme des Stadtteils Buckau in das Städtebauförderprogramm im Jahr 1991 sind mehr als 130 Millionen DM Fördermittel geflossen. Davon beträgt der Eigenanteil der Stadt etwa 38,4 Millionen DM. Im vergangenen Jahr erfolgte die Elbufergestaltung "Am Speicher" sowie die Erneuerung der Westseite der Schönebecker Straße zwischen Thiemplatz und Neue Straße.
Im privaten Förderbereich wurden bisher 836 Wohnungen und 92 Gewerbeeinrichtungen modernisiert. Dafür wurden seit 1991 rund 154 Millionen DM investiert. Die durchschnittlichen Sanierungskosten pro Wohnung/Gewerbe werden mit etwa 166.000 DM beziffert. "Mit 1,00 DM öffentlicher Mittel konnte das 3-fache Investitionsvolumen auf dem Bausektor initiiert werden", freut sich der Amtsleiter über die positiven Impulse.
Um den Wohnungsneubau und Eigenheimbau zu ermöglichen, wurden im Jahr 2001 auf einem alten Betriebsgelände an der Schönebecker Straße Abbrucharbeiten mit einem Kostenumfang von 1,24 Millionen DM ausgeführt. Außerdem kaufte die Stadt für 1,61 Millionen DM Grund und Boden im Sanierungsgebiet Buckau, um den Grünzug an der Elbe und die Grüne Mitte Buckaus neu zu gestalten. Für die Umgestaltungen der Feuerwache am Thiemplatz und der Schönebecker Straße/Ostseite konnten die Untersuchungen abgeschlossen werden. Die Umgestaltung der Klosterbergestraße ist abgeschlossen, die Umgestaltung der Basedowstraße wurde begonnen.
Wohnumfeldverbesserung Brückfeld
Schwerpunkte der Wohnumfeldverbesserung im Stadtteil Brückfeld waren die Fortführung des Ausbaus der Südseite in der Jerichower Straße (289.000 DM), der Ausbau der Brückstraße (270.000 DM) und die Ausstattung der Turmschanzenstraße mit Bänken und Papierkörben (15.000 DM). Weitere Wohnumfeldverbesserungen wurden abgeschlossen (Georg-Heidler-Straße) oder begonnen (Schwarzer Weg).
Wohnumfeldverbesserung Kannenstieg/Neustädter See
Das Stadtplanungsamt erarbeitete Planungen für die Umgestaltung des Neustädter Platzes (30.000 DM) und des Bürgerhauses (21.000 DM). Der Rückbau von Wohngeschossen in der Pablo-Picasso-Straße wurde mit 114.000 DM gefördert.
Wohnumfeldverbesserung Olvenstedt und Neustädter Feld
"In diesen Gebieten wurden für die Wohnumfeldverbesserung insgesamt 4,5 Millionen DM umgesetzt", so Dr. Eckhart Peters. Bauprojekte waren die Olvenstedter Chaussee (Straßenbau und Begrünung), der Olvenstedter Scheid (Wegebau), die Hans-Grade-Straße (Begrünung), der Bruno-Beye-Ring (Schulhofgestaltung) und der Bruno-Taut-Ring (Fußgängerüberweg). Außerdem wurden Freiflächen (z. B. Schnitterhof, Gorkiplan) und Spielplätze (Torweg, Johannes-Göderitz-Straße) gestaltet.
Im Neustädter Feld standen der Hermann-Bruse-Platz und der Sportplatz in der Othrichstraße im Mittelpunkt der Wohnumfeldverbesserung. Zudem wurde mit zahlreichen Baumaßnahmen begonnen. Dazu gehören unter anderem der Ausbau des Dachgeschosses der KJFE Bauarbeiter, der 1. Bauabschnitt des Schulkomplexes Othrichstraße und die Radwegsanierung in der Lerchenwuhne.
Die Untere Denkmalschutzbehörde erteilt denkmalrechtliche Genehmigungen, erarbeitet Stellungnahmen und erstellt Vorlageberichte. "Dabei begleitete die Behörde im vergangenen Jahr zahlreiche Sanierungen von Kulturdenkmalen, Kirchen und Siedlungen", blickt der Amtsleiter zurück.
Für kommunale Kulturdenkmale wurden beispielsweise denkmalpflegerische Zielstellungen erarbeitet (Sternbrücke, Stadthalle, Aussichtsturm, Nicolaiplatz), baustatische Gutachten erstellt (Stadtmauer/Lutherturm) und die restauratorische Betreuung übernommen (Klosterbergegarten). Außerdem hat die Untere Denkmalschutzbehörde vorbereitende Maßnahmen zum Umbau der Kaserne Mark und zur Sanierung der Künette der Festungsanlage Maybachstraße getroffen.
Die Untere Denkmalschutzbehörde begleitete auch die Sanierung mehrerer Siedlungen der 20er Jahre. Dazu gehören die Anger-Siedlung (Abschluss der Komplexsanierung von 974 Wohneinheiten), die Hermann-Beims-Siedlung (Sanierung von mehr als 200 Wohneinheiten bis zum Jahr 2003), die Siedlung Schneidersgarten (Privatisierung mit beginnender Sanierung), die Curie-Siedlung (Beginn der Sanierung von Quartieren sowie Privatisierung von noch unsanierten Wohnungen) und die Gartenstadt Kolonie Reform (Weiterentwicklung des Reihenhaustypes, Wohnumfeldgestaltung).
Betreut wurden außerdem Sanierungen und Umnutzungen von Kulturdenkmalen, die eine besondere Bedeutung für das Stadtbild haben. Dazu zählen das Ökumenische Domgymnasium (Sanierung des Schulkomplexes, Neubau einer zweigeschossigen Turnhalle und eines Verbinders), die Buttergasse am Alten Markt (denkmalrechtliche Genehmigung für die Instandsetzung), die ehemaligen Schulgebäude in der Kirchhofstraße (Umbau zu Wohnungen), das ehemalige SKET-Areal (Prüfung von Abbruchanträgen, Ablehnung des Antrags zum Abbruch des Schornsteines "Langer Heinrich"), der frühere Handelshafen (Erarbeitung von denkmalpflegerischen Schwerpunkten bei der Entwicklung zu einem Wissenschaftszentrum) und die ehemalige Villa "Wernthal" in der Halberstädter Straße 60 (Umnutzung vom Wohn- und Geschäftshaus zu einer Ausbildungsstätte für Friseurlehrlinge).
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