Ostern über die Hubbrücke in den Kulturpark
Treppenvariante ermöglicht Überquerung der Elbe
Seit heute ist die Magdeburger Hubbrücke wieder begehbar. Die Öffnung des historischen Bauwerkes wurde durch den Anbau von Treppen an das hebbare Brückenelement möglich. Auf diese Variante hatten sich zuvor das Tiefbauamt der Landeshauptstadt Magdeburg und die Deutsche Bahn AG als Eigentümer dieses technischen Denkmals geeinigt, um die Brücke kurzfristig passierbar zu machen. "Damit ist der Weg für einen Osterspaziergang über die Hubbrücke frei", freut sich Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper.
"Die Begehbarkeit der Brücke wird durch zwei Gerüstbautreppen ermöglicht", erklärt der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr Werner Kaleschky diese Konstruktion. Die etwa 2 Meter breiten und 2,70 Meter hohen Treppen bestehen aus vorgefertigten Rüstelementen. Für die Sicherheit sorgen entsprechende Geländer. Zäune neben den Treppen verhindern mögliche Gefahren, die sich aus der Höhendifferenz der Brückenelemente ergeben. Um die Stabilität zu gewährleisten, musste an den Treppen der Holzbohlenbelag der Brücke entfernt werden. Die Arbeiten dauerten insgesamt vier Tage und wurden im Auftrag des Tiefbauamtes von einem Magdeburger Gerüstbauunternehmen ausgeführt. Das Eisenbahnbundesamt als zuständige Aufsichtsbehörde der Deutschen Bahn AG hat die Treppen akzeptiert und heute freigegeben.
Vorausgegangen waren intensive Bemühungen der Landeshauptstadt Magdeburg, eine vorübergehende Lösung zum Passieren der Hubbrücke zu finden. "Natürlich kann diese Variante nicht langfristig bestehen bleiben", blickt Werner Kaleschky in die Zukunft. "Wir bleiben deswegen weiterhin in Verhandlungen mit der Deutschen Bahn und wünschen uns nach wie vor die Reparatur dieses historischen Magdeburger Bauwerkes."
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