Budapester Blechbläser-Quintett im 8. Sinfoniekonzert
Magdeburgische Philharmonie spielt Werke von Schneyer,Schickele, Debussy und Ravel
Magdeburg.
(Sbr) Die Magdeburgische Philharmonie lädt am 18. und 19. April 2002 zu
ihrem 8. Sinfoniekonzert ins Große Haus des Theaters der
Landeshauptstadt Magdeburg. Auf dem attraktiven Programm, das überdies
vom MDR aufgezeichnet wird, stehen "In der Entscheidung" für großes
Orchester des 1968 geborenen Magdeburger Komponisten Bernhard Schneyer,
"Five of a Kind" für Blechbläserquintett und Orchester von Peter
Schickele (geboren 1935), der insbesondere als "Entdecker eines bisher
unbekannten Bachsohnes, des verheimlichten P.D.Q. Bach" Weltruhm erlangt
hat, sowie das "Prélude à l’après-midi d’un faune" von Claude Debussy
und die "Rhapsodie espagnole" von Maurice Ravel.
Als Solisten konnte das Budapester Blechbläser-Quintett gewonnen werden.
1975 gegründet, spielt das Ensemble seit 1976 in allen Konzertsälen
Ungarns. 1979 nahm das Quintett erstmals an einem internationalen
Wettbewerb teil und gewann sofort den 1. Preis beim
"Maurice-André-Wettbewerb". Dies war der Beginn einer internationalen
Karriere mit regelmäßigen Konzertverpflichtungen in Deutschland und fast
allen europäischen Ländern. Im Frühjahr 1985 folgte die erste von
mehreren USA-Tourneen, 1989 dann Japan. Das Repertoire des Quintetts
umfasst Werke aus 5 Jahrhunderten. Mehr als 10 Schallplatten/CDs hat das
Quintett bereits eingespielt - als Quintett, mit Harfe, mit Percussion
und mit Orchester, die bei Koch/Schwann z.T. bereits erschienen sind.
Seit 1981 hat das "Budapester Blechbläser-Quintett mehr als 200 Konzerte
allein in Deutschland gespielt, darunter auch Konzerte bei den
Schwetzinger und Ludwigsburger Festspielen.
Zu Ehren der ungarischen Gäste findet das 8. Sinfoniekonzert unter der
Schirmherrschaft des ungarischen Botschafters Herrn Gergely Pröhle
statt.
Beginn der Konzerte ist jeweils um 20 Uhr. Um 19 Uhr gibt Musikdramaturg
Udo Salzbrenner für Interessierte eine Einführung zu den Werken im
Theatercafé "Kulisse". An der Theaterkasse (Tel.: 0391/540 64 44 oder
540 65 55, e-mail: kasse@theater.magdeburg.de ) gibt es noch einige
Eintrittskarten.
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