"Baum des Jahres" in Randau, "Baum des Jahrtausends" am Ulrichplatz
Pflanzaktionen zum 50. "Tag des Baumes"
Magdeburg.
Die Landeshauptstadt Magdeburg beteiligt sich mit zwei Baumpflanzaktionen am diesjährigen "Tag des Baumes":
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper wird am kommenden Donnerstag, 25.04.02, 10.00 Uhr, gemeinsam mit Umweltminister Konrad Keller, dem Regierungspräsidenten Gerhard Miesterfeldt und Schülern der "Sekundarschule Thomas Mann" in Randau 20 Wacholderbäume pflanzen. Die Bäume sind ein Geschenk des Unternehmers und Stifters Günther Fielmann, der zum diesjährigen "Tag des Baumes" 100.000 Bäume für Pflanzungen in ganz Deutschland gespendet hat. Die Schüler der "Sekundarschule Thomas Mann" werden die Patenschaft für die 20 neuen Bäume in Randau übernehmen. Das "Kuratorium Baum des Jahres" hat den Wacholder zum "Baum des Jahres 2002" ernannt.
Der Gingko als "Baum des Jahrtausends" wird am gleichen Tag um 16.30 Uhr auf der Grünfläche am Ulrichplatz gepflanzt. Nach einem Aufruf des Magdeburger Stadtgartenbetriebes hatten Mitarbeiter der Stadtverwaltung für die Pflanzung des Gingko 440 Euro gespendet. Der Gingko biloba ist nach Meinung des Kuratoriums "Baum des Jahres" der "Baum des Jahrtausends". Die Ursprünge des Ginkgo reichen ca. 300 Millionen Jahre zurück.
Die Kolleginnen und Kollegen der Medien sowie alle interessierten Magdeburger sind zu den beiden Pflanzaktionen herzlich eingeladen!
Hintergundinformationen zum "Tag des Baumes":
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. möchte mit dem jährlichen "Tag des Baumes" das Interesse der Bevölkerung an Bäumen wecken. Die Menschen sollen motiviert werden, Bäume genauer zu betrachten und ihre Veränderungen während der Jahreszeiten wahrzunehmen. Ins Leben gerufen wurde der "Tag des Baumes" am 25. April 1952 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss und auf Anregung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. In diesem Jahr feiert der "Tag des Baumes" sein 50-jähriges Bestehen. In ganz Deutschland werden an diesem Tag mehr als 100.000 Bäume gepflanzt. Die Schirmherrschaft für die zentralen Veranstaltungen in Berlin und Bonn sowie in den einzelnen Landeshauptstädten hat Bundespräsident Johannes Rau übernommen.
Mit der Ernennung zum "Baum des Jahres" stellt das gleichnamige Kuratorium jährlich einen Baum in den besonderen Blickpunkt der Öffentlichkeit. Dazu gehören bedrohte oder seltene Baumarten, aber auch Bäume, die eine wichtige landschaftliche oder ökologische Bedeutung haben. "Baum des Jahres 2001" war die Esche, "Baum des Jahres 2000" die Sandbirke. Zum "Baum des Jahrtausends" hat das Kuratorium den Ginkgo biloba ernannt.
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