Mehr als 3.000 Beratungen zum Gesundheits- und Infektionsschutz
Jahresbilanz 2001 des Gesundheits- und Veterinäramtes
Magdeburg.
"Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Arbeit im vergangenen Jahr war der Gesundheits- und Infektionsschutz", bilanziert die Leiterin des Gesundheits- und Veterinäramtes der Landeshauptstadt Magdeburg Dr. Herta Weise. Basis dafür war die Einführung des neuen Infektionsschutzgesetzes am 1. Januar 2001. Ziele des neuen Gesetzes sind die Vorbeugung von übertragbaren Krankheiten, die frühzeitige Erkennung von Infektionen und die Verhinderung ihrer Weiterverbreitung.
Auf der Grundlage des neuen Infektionsschutzgesetzes führten die Mitarbeiter des Amtes 2.388 Ermittlungen zur Erfassung meldepflichtiger übertragbarer Krankheiten durch. Dazu gehörte die Suche nach Infektionsquellen, Ausbreitungswegen und Möglichkeiten der Eindämmung. Das Beratungsangebot auf dem Gebiet des Infektionsschutzes nutzten insgesamt 3.044 Erkrankte und deren Kontaktpersonen sowie Rat suchende Bürger und Einrichtungen.
In Folge der Anschläge mit Milzbranderregern in den USA wurde das Gesundheits- und Veterinäramt in Magdeburg zu 29 Einsätzen gerufen, bei denen es einen entsprechenden Verdacht gab. "Milzbranderreger wurden bei den Laboruntersuchungen nicht nachgewiesen", gibt Dr. Herta Weise Entwarnung.
Im Rahmen der Hygieneüberwachung waren die Mitarbeiter des Amtes in 263 Magdeburger Einrichtungen. Sie berieten zu Hygienestandards sowie zur Vorbeugung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten. Außerdem wurde eine computergestützte Verbindung zwischen dem Gesundheits- und Veterinäramt sowie der zuständigen Landesbehörde aufgebaut, um den schnellen Austausch von Daten zu auftretenden Infektionskrankheiten zu ermöglichen.
Amtsärztlicher Dienst
In diesem Sachgebiet des Gesundheits- und Veterinäramtes wurden im vergangenen Jahr 192 amtsärztliche und vertrauensärztliche Gutachten sowie Gesundheitszeugnisse erstellt. "Bei den amtsärztlichen Gutachten handelt es sich zum Beispiel um Gutachten für die Ausländerbehörde. Vertrauensärztliche Gutachten erstellt das Gesundheitsamt beispielsweise zur Überprüfung der Arbeitsfähigkeit von Angestellten im öffentlichen Dienst", erklärt die Amtsleiterin den Unterschied.
Der amtsärztliche Dienst erstellte im Jahr 2001 außerdem 182 Gesundheitszeugnisse. Diese werden zum Beispiel zur Einstellung in den öffentlichen Dienst oder zur Kraftfahrtauglichkeit benötigt. Für die Ausarbeitung von Gutachten und Gesundheitszeugnissen waren 1004 funktionsdiagnostische Untersuchungen wie EKG oder Sehtests notwendig.
Außerdem ließen sich im vergangenen Jahr 1.021 Beschäftigte aus dem Lebensmittelbereich zu Fragen der Hygiene und zum Umgang mit Lebensmitteln belehren.
Für das Gesundheits- und Veterinäramtes und für den Betriebsärztlichen Dienst der Landeshauptstadt Magdeburg wurden insgesamt 15.596 Laborleistungen erbracht.
Arzneimittelaufsicht
Die Arzneimittelaufsicht des Gesundheits- und Veterinäramtes führte im Jahr 2001 insgesamt 240 Kontrollen zum Arzneimittelverkauf außerhalb von Apotheken durch. Das sind 16 Kontrollen mehr als im Vorjahr. "Unsere Kontrolleure überprüfen dabei die Einhaltung der Vorschriften des Arzneimittelgesetzes. Dazu gehören die sachgemäße Lagerung von Arzneimitteln sowie die Einhaltung der Verwendungsfristen und der zum Verkauf von Arzneimitteln erforderliche Sachkenntnisnachweis. Bei den Kontrollen kam es zu 55 Beanstandungen", so Dr. Herta Weise.
Reisemedizinische Beratungs- und Impfstelle
Die Mitarbeiter der Reisemedizinischen Beratungs- und Impfstelle führten 7.262 Beratungen und 4.309 Impfungen durch. Der gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnende Rückgang der Impfzahlen um 462 resultiert aus weniger Impfungen gegen Hepatitis, da viele Reisende bereits einen Langzeitschutz haben. Die Zahl der Gelbfieberimpfungen (429) und der Malariaprophylaxen (869) ist im Vergleich zum Jahr 2000 nahezu konstant.
Umwelthygiene, Umweltmedizin
Im Jahr 2001 erfolgten im Magdeburger Stadtgebiet 714 Hygienekontrollen. Die Mehrzahl der Kontrollen gab es in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Campingplätze, Kindereinrichtungen und Bäder. Außerdem erfolgten 812 Besichtigungen und Abnahmen von Grundstücken, Gebäuden, Wohnungen und Trinkwasserentnahmestellen. Zu kommunal-hygienischen Problemen wie Schädlingsbefall und Wohnraumgifte gab es 864 Bürgeranliegen.
In den Wintermonaten meldeten sich beim Gesundheits- und Veterinäramt viele Magdeburger, die in ihren Wohnungen Probleme mit Schimmelpilzen haben. Die Mitarbeiter der Umwelthygiene besuchten daraufhin 405 Wohnungen und entnahmen 168 Tapetenproben sowie 231 Wischproben. Darüber hinaus wurden im Jahr 2001 auch verstärkt Anfragen zu elektromagnetischen Feldern verzeichnet, die von Antennenanlagen auf Gebäuden ausgehen könnten.
"Besonders auffällig war im Jahr 2001 der vermehrte Rattenbefall an Containerstandorten", weist die Amtsleiterin auf ein zunehmendes Problem in der Elbestadt hin. "Gemeinsam mit dem Eigentümer des jeweiligen Grundstücks veranlassen wir bei einem vermehrten Rattenbefall entsprechende Bekämpfungsmaßnahmen. Bei unbewohnten und verwahrlosten Grundstücken gestaltet sich die Ermittlung der Grundstückseigentümer dabei oft als schwierig."
Die Zahl der entnommenen Trinkwasserproben ist mit 683 leicht rückläufig. 24 Proben waren zu beanstanden. Bei der Mehrzahl der Kontrollen handelte es sich um Untersuchungen zur Freigabe von Trinkwasserleitungen. Zur Überwachung von Badeseen, Freibädern, Hallenbädern sowie medizinischen Bädern und Saunen wurden 1.001 Badewasserproben entnommen, von denen 19 zu beanstanden waren. Ein Schwerpunkt war die hygienische Überwachung des Barleber Sees während der Badesaison. Bei 54 entnommenen Badewasserproben ergaben 52 Proben keine Beanstandungen. Bei zwei Proben wurde der Richtwert für die mikrobiologischen Kriterien überschritten, in beiden Fällen gab es aber keine Überschreitung der Grenzwerte. Um die Wasserqualität des Badesees zu erhalten, wurde eine Arbeitsgruppe "Barleber See" gegründet, in der auch das Gesundheits- und Veterinäramt mitarbeitet.
Kinder- und Jugendärztlicher Dienst
Zu den Aufgaben des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes gehören Impfungen, medizinische und zahnärztliche Untersuchungen von Kindern und Jugendlichen, die sozialpsychiatrische Begleitung von Kindern mit Entwicklungsstörungen oder Behinderungen sowie Beratungsangebote für Schwangere und Mütter.
Untersuchungen, Impfungen
Im vergangenen Jahr wurden vom Kinder- und Jugendärztlichen Dienst 10.381 Schüler und Vorschulkinder untersucht. Das waren fast 100 mehr als im Vorjahr. Dazu kamen 4.310 Konsultationen von Kindern und Jugendlichen in den Sprechstunden des Amtes.
Die Zahl der Impfungen stieg von 1.928 im Jahr 2000 auf 2.189. "Bei der Überprüfung des Impfstatus stellen wir mit zunehmendem Alter Impflücken fest", macht Dr. Herta Weise auf ein Problem aufmerksam, das nicht unterschätzt werden darf. So ergaben Untersuchungen von Jugendlichen der 10. Klasse, dass Auffrischungsimpfungen nur bei 27 Prozent aller Schüler erfolgt waren. "In der Zukunft wollen wir deshalb den Kontakt zu Schulen und Kindereinrichtungen weiter verstärken", so die Amtsleiterin.
Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst
Der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst bietet Beratungen und sozialpsychiatrische Begleitungen sowie Gutachten über Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen, psychischen Störungen und geistiger Behinderung an. Im Jahr 2001 führte der Dienst etwa 1.700 Einzelberatungen und Gruppengespräche durch.
Kinder- und Jugendzahnärztlicher Dienst
Der zahnärztliche Dienst untersuchte 8.774 Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren. Bei 24 Prozent der untersuchten Kinder wurde eine weitere zahnärztliche Behandlung notwendig. Bei 12 Prozent sind Zahnfehlstellungen festgestellt worden. Mit Zahnputzaktionen und Vorträgen zur Mundhygiene erreichte der zahnärztliche Dienst über 17.000 Kinder.
Sozialmedizinischer Dienst
Schwerpunkt des sozialmedizinischen Dienstes sind Beratungsangebote für Menschen mit schweren Krankheiten und deren Angehörige.
Beratung zu HIV-Infektionen und Aids
Die Zahl der Beratungen in diesem Bereich stieg im vergangenen Jahr von 1.505 auf 1.591 an. 450 HIV-Antikörpertests im Jahr 2001 stehen 490 Laboruntersuchungen im Jahr 2000 gegenüber.
Die Zahl der Infizierten in der Magdeburger Region liegt mit 23 weit unter der entsprechenden Zahl der Region Halle (50). "Die Zunahme von HIV-Infektionen lag auch im Jahr 2001 auf einem relativ geringen Niveau, was zu einem großen Teil auf die intensive Prävention in Sachsen-Anhalt zurückzuführen ist. Die Beratung zu Fragen rund um das Thema Aids ist auch ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit des Gesundheits- und Veterinäramtes der Landeshauptstadt Magdeburg.", so die Amtsleiterin. Ein Beispiel dafür sind die 25 Präventionsveranstaltungen zum Thema Aids, bei denen 3.340 Teilnehmer gezählt wurden und damit deutlich mehr als auf den 31 Veranstaltungen des Vorjahres (2.183 Teilnehmer).
Beratung zu sexuell übertragbaren Krankheiten
Die Zahl der Beratungen zu diesem Krankheitsbereich ging im Jahr 2001 um 478 auf 3.469 zurück. Bei 4.042 Untersuchungen wurden 124 sexuell übertragbare Krankheiten festgestellt und damit 26 mehr als im Vorjahr. "Mit dem Anstieg dieser Krankheiten liegt Magdeburg in einem bundesweiten Trend", erklärt Dr. Herta Weise.
Tuberkuloseberatung
An die Tuberkuloseberatung des Gesundheits- und Veterinäramtes wandten sich im vergangenen Jahr 1.894 Personen und damit fast 400 mehr als im Vorjahr. Die Neuinfektionsrate von Tuberkuloseerkrankungen stieg im vergangenen Jahr um 40 Prozent auf 28 Erkrankungsfälle.
Beratung chronisch kranker und behinderter Menschen
Im Jahr 2001 führten die vier Mitarbeiter dieses Fachbereiches insgesamt 3.791 Beratungsgespräche durch. Es wurden 84 Klienten psychologisch untersucht und 24 psychologische Gutachten erstellt. Auf 11 Informations- und Präventionsveranstaltungen wurden insgesamt 352 Teilnehmer gezählt. Zu den acht Gesundheitskursen ("Autogenes Training" und "Abnehmen - aber mit Vernunft") kamen 96 Teilnehmer.
Begutachtung
Durch die Ärzte der Begutachtungsstelle im Sozialmedizinischen Dienst wurden im Jahr 2001 insgesamt 929 Gutachten erstellt. Das waren 19 mehr als im Vorjahr. Dazu zählen Gutachten zur Pflegebedürftigkeit, Krankenhilfe, Eingliederungshilfe und zu Rehabilitationsverfahren sowie Adoptionsgutachten, die im Auftrag des Sozialamtes, des Vormundschaftsgerichtes, des Amtsgerichtes oder der Ausländerbehörde erstellt werden.
Sozialpsychiatrischer Dienst
Der sozialpsychiatrische Dienst führte im Jahr 2001 insgesamt 3.363 Beratungen für psychisch Kranke, Suchtkranke sowie für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige durch. Zur Vermittlung von Eingliederungshilfen fanden 145 amtsübergreifende Teamberatungen statt. Die Sozialarbeiterinnen des sozialpsychiatrischen Dienstes machten 898 Hausbesuche, in deren Folge 416 amtsärztliche Gutachten und 27 Betreuungsgutachten notwendig wurden. In 31 Fällen musste ein Antrag auf Betreuung an das Amtsgericht Magdeburg gestellt werden. Die ärztliche Leiterin des sozialpsychiatrischen Dienstes erstellte im Auftrag von Ämtern, Behörden und Gerichten 443 fachpsychiatrische Gutachten.
Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen
Zu dieser Abteilung des Gesundheits- und Veterinäramtes gehören die Sachgebiete Lebensmittelüberwachung und Veterinärangelegenheiten.
Lebensmittelüberwachung
Die Mitarbeiter des Sachgebietes Lebensmittelüberwachung überprüfen Einrichtungen, die Lebensmittel und Kosmetika herstellen oder verkaufen. Neben den regelmäßigen Kontrollen wurden im vergangenen Jahr 144 Kontrollen nach Beschwerden und bei Verdacht auf lebensmittelbedingte Erkrankungen durchgeführt. Wegen Hygienemängeln mussten 246 Nachkontrollen erfolgen.
Weitere 865 Schwerpunktkontrollen der Abteilung Lebensmittelüberwachung wurden aufgrund von Meldungen des Schnellwarnsystems der Europäischen Union durchgeführt. Dabei ging es vor allem um Speiseöle, in denen erhöhte Werte an krebserregenden Kohlenwasserstoffen festgestellt worden waren. In diesem Zusammenhang wurden 14 Verdachtsproben entnommen. In drei Einrichtungen mussten beanstandete Speiseöle aus dem Verkehr gezogen werden.
In etwa 30 Prozent der kontrollierten Einrichtungen stellten die Lebensmittelüberwacher Mängel fest. Diese Mängel bezogen sich hauptsächlich auf Verstöße gegen Hygienevorschriften und Kennzeichnungsvorschriften. Von den 1.237 entnommenen Proben wurden etwa 15 Prozent (183) beanstandet. Aufgrund von groben oder wiederholten Verstößen gegen lebensmittelrechtliche Bestimmungen erfolgten in 1.875 Fällen Verwarnungen, Nachkontrollen, oder Strafanzeigen. Wegen grober hygienischer Mängel wurde einem Betrieb die weitere Produktion untersagt.
Zur Sicherung der Herkunftsangaben bei Rindfleisch untersuchten die Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung Etiketten und Lieferscheine von 509 Groß- und Einzelhändlern sowie Herstellern. Die Kontrolleure stellten keine Mängel fest.
Zu Problemen der Sicherheit von Lebensmitteln können sich im Gesundheits- und Veterinäramt Verbraucher jederzeit fachlich beraten lassen. Dazu gehört auch die Pilzberatung, die im Jahr 2001 von 375 Pilzsammlern genutzt wurde. Die dabei am häufigsten vorgelegten Giftpilzarten waren Kahler Krempling und Karbolchampignon. In sieben Fällen wurde der stark giftige Pantherpilz vorgelegt. Pilzvergiftungen sind dem Gesundheits- und Veterinäramt nicht bekannt geworden.
Allgemeine Veterinärangelegenheiten
Schwerpunkte dieses Sachgebietes sind die Tierseuchenprophylaxe und -bekämpfung, der Tierschutz und die Betreuung des Magdeburger Tierheimes.
Tierseuchenprophylaxe und -bekämpfung
In Magdeburg gab es im vergangenen Jahr bei den bekämpfungspflichtigen Tierseuchen keine neuen Fälle. "Mit dem Auftreten der Maul- und Klauenseuche (MKS) und der Rinderkrankheit BSE auf den europäischen Kontinent existierte aber für Tierbestände in Magdeburg ein potentielles Gefahrenrisiko", so Dr. Herta Weise. Während die Rinderkrankheit BSE im Jahr 2001 in der Bundesrepublik Deutschland in 125 Fällen festgestellt wurde, gab es in der Landeshauptstadt Magdeburg keine BSE-Fälle. Alle Schlachtrinder, die älter als 24 Monate sind, werden bei Hausschlachtungen auch in Magdeburg auf BSE getestet. Zusätzlich werden sogenannte Risikomaterialien aus der Weiterverarbeitung und damit aus dem Übergang in die Nahrungskette ausgeschlossen. Seit der Neuregelung der staatlichen Futtermittelkontrolle nimmt die Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung der Landeshauptstadt Magdeburg auch die Futtermittelkontrolle wahr.
Tierschutz
Die Tierärzte des Gesundheits- und Veterinäramtes führten im vergangenen Jahr in 145 Nutztierhaltungen, sechs Tierversuchseinrichtungen, 19 Zoofachgeschäften, fünf Tierpensionen und einem Tierheim Kontrollen durch. Außerdem wurden 26 Tierveranstaltungen überprüft. Das Amt ging darüber hinaus 93 Bürgerhinweisen, Beschwerden und Anzeigen nach, bei denen es einen Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzrecht gab. In den meisten Fällen konnte durch eine Beratung und Aufklärung vor Ort Abhilfe geschaffen werden. Im gesamten Stadtgebiet wurden im vergangenen Jahr 1408 Geflügeltiere, 718 Rinder, 196 Schweine, 25 Schafe und 19 Ziegen gehalten.
Tierheim
Im städtischen Tierheim befanden sich im vergangenen Jahr 1.615 Tiere. Das waren 27 mehr als im Vorjahr. Darunter waren 774 Katzen und 594 Hunde, wobei die Aufnahmekapazität für Hunde zeitweise erschöpft war. Deshalb mussten auch im vergangenen Jahr Hunde vorübergehend in privaten Tierpensionen untergebracht und die Annahme von Pensionstieren verweigert werden. Außerdem wurde eine Verlängerung der Aufenthaltszeiten von Hunden im Tierheim registriert.
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