Bocholt, 23. Mai 2002
"Blaue Briefe" für Bocholter Schulen und Kindergärten
Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb gibt Anstöße zum Thema Abfallwirtschaft
Bocholt (pd).
"Blaue Briefe" sind für Schüler ein Horror. Obwohl sie gar nicht blau sind, stehen sie für schlechte Schulleistungen. Demnächst flattert Lehrern und die Kindergärtnerinnen in Bocholt die berühmt-berüchtigte Post in den Briefkasten. Der kleine Unterschied zum klassischen "Blauen" sind nicht nur die Empfänger: Statt schlechter Nachrichten enthält das Schreiben interessante Neuigkeiten aus der Abfallwirtschaft.
Absender der Blauen Müllbriefe sind die Abfallberaterinnen des Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebes Bocholt (ESB), Karin Kalka-Freundt und Petra Somborn. Sie informieren die Schulen und Kindergärten über Projekte und Aktionen, aktuelle Themen und interessante Neuerungen. Jeder Müllbrief ist einem Spezialthema gewidmet und wird mit Kopiervorlagen, Overheadfolien, Adressenlisten und Aktionsvorschlägen zur Unterrichtsgestaltung angereichert. Die Abfallberaterinnen wollen mit dem Blauen Müllbrief rund um das Thema "Abfallwirtschaft", insbesondere zur Vermeidung und Entsorgung, neue Anstöße geben.
In Abständen von zwei Monaten wird eine neue Ausgabe des Müllbriefes an Bocholter Schulen und Kindergärten verschickt. Damit die Blauen Müllbriefe nicht verloren gehen, gibt´s einen blauen Ordner dazu, in den die Materialien abgeheftet werden können. Der Ordner für die Schulen wird darüber hinaus mit Hintergrundinformationen, Gesetzestexten, Satzungen sowie Tabellen gefüllt.
Künftig wird Kalka-Freundt schwerpunktmäßig die Kindergärten betreuen und Somborn den Schulen mit Rat und Tat zur Seite stehen.