Magdeburg knüpft Kontakte nach China
Absichtserklärung zur Zusammenarbeit mit Harbin unterzeichnet
Magdeburg.
Magdeburgs Beigeordneter für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit, Dr. Klaus Puchta, besuchte als Mitglied einer sachsen-anhaltinischen Delegation die Provinz Heilongijang in China. In einer gemeinsamen Erklärung vereinbarten die Provinzhauptstadt Harbin und die Landeshauptstadt Magdeburg, wirtschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Kontakte zu knüpfen.
Eingeladen hatte die Regierung der Provinz Heilongijang, die bereits im September vergangenen Jahres Sachsen-Anhalt besucht hatte. Nun reiste eine Delegation aus Sachsen-Anhalt zum Gegenbesuch nach China. In ihr waren die für Außenwirtschaft zuständige Abteilungsleiterin des Wirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalts, Vertreter der Industrie- und Handelskammern Halle, Dessau und Magdeburg, der Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Arbeitsgeber- und Wirtschaftsverbände Sachen-Anhalt sowie der Oberbürgermeister der Stadt Dessau und der Wirtschaftsbeigeordnete der Landeshauptstadt Magdeburg.
Der Zeitpunkt der Reise war gut gewählt: Auf der Industriemesse in der Provinzhauptstadt Harbin konnten sich die Mitglieder der Delegation nicht nur ein Bild von der wirtschaftlichen Situation der Republik China und insbesondere der Provinz Heilongijang machen, sondern zugleich Kontakte zu Unternehmern und Wirtschaftslenkern vor Ort knüpfen.
"Die Provinz Heilongijang ist vor allem vom Maschinenbau geprägt – da ergeben sich natürlich interessante Anknüpfungspunkte", nennt Klaus Puchta ein Feld möglicher Kooperationen. "Zudem hat die Provinzhauptstadt Harbin ihr Interesse an einer intensiven Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts verdeutlicht."
Im Ergebnis der mehrtägigen Arbeitsgespräche unterzeichneten der Vize-Oberbürgermeister von Harbin, Shang Yujin und Magdeburgs Beigeordneter für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit, Dr. Klaus Puchta eine Absichtserklärung, in der sie den Aufbau wirtschaftlicher Kontakte vereinbarten. "Darüber hinaus wollen wir kulturelle und wissenschaftliche Kontakte zwischen beiden Städten fördern und den Austausch zu kommunalpolitischen Themen pflegen", nennt Klaus Puchta weitere Felder künftiger Zusammenarbeit.
Zurück in der Heimat wird Magdeburgs Wirtschaftsbeigeordneter nun zunächst die Unternehmer vor Ort sowie Universität und Forschungseinrichtungen über die neu gewonnenen Kontakte und die damit verbundenen Möglichkeiten informieren. "Schließlich soll es nicht bei einer Absichtserklärung bleiben, sondern gemeinsame Projekte oder Kooperationen zwischen Harbin und Magdeburg wachsen."
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